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Keine Kastration

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Kreis-Politiker lehnen Katzenschutz-Antrag ab

Unter den Demonstranten waren Tierschützer aus Waren, Malchow, Demmin und Neubrandenburg.
Unter den Demonstranten waren Tierschützer aus Waren, Malchow, Demmin und Neubrandenburg.
Andreas Segeth

Auch eine Demo vor dem Kreistag konnte die Abgeordneten nicht dazu bewegen, dem Antrag der Linken zu folgen.

Rund 25 Vertreter verschiedener Tierschutzvereine aus dem ganzen Landkreis haben am Montagabend vor der Kreistagssitzung in Neubrandenburg für eine neue Verordnung zum Schutz frei lebender Katzen demonstriert. Es gebe noch Tausende Katzen im Landkreis, die nicht kastriert seien, sagte Margret Kuhlmann vom Tierschutzverein Waren. Das führe zu erheblichem Leid von Streunerkatzen. Wenn es eine Pflicht im Kreis geben würde, die Katzen kastrieren zu lassen, hätte man endlich eine Handhabe, dagegen vorzugehen.

Abgespeckte Variante vorgestellt

Die Fraktion der Linken wollte deshalb eine neue Verordnung zum Katzenschutz im Kreistag anregen. Das war allerdings rechtlich nicht möglich, weshalb die Linke nach Beratung mit dem Rechtsamt einen „weich gespülten“ Antrag einbrachte, wie Elke-Annette Schmidt (Linke) selbst eingestand. Laut diesem Antrag sollte der Kreistag nur „ausdrücklich begrüßen“, dass sich der Landrat mit dem Problem frei lebender Katzen befasst und Handlungsoptionen auslotet. Dieses Vorgehen wurde allerdings von allen anderen Fraktionen außer den Linken abgelehnt.

Vor Kurzem hatte vor allem der Fall des Malchower Katzenhauses in der Region für Wirbel gesorgt und die Tierschützer beschäftigt.

Kommentare (4)

erschießt verwilderte und umherstreunende Katzen! Die heimische Singvögel und Kleinsäuger werden es euch danken. Und die Artenvielfalt sowieso.

Wenn man sich etwas genauer mit dem Thema Sinmgvogel sterben beschäftigt, weiß man auch, dass es parallelen zwischen den Problemen bei Katzen und Singvögeln gibt. Tatsächlich ist es ein Problem, welches aus Menschenhand geschaffen worden ist. Die Population der Singvögel geht bereits seit mehreren Jahren zurück und das unter anderem auch wegen der Nutzung von etlichen Peztiziden in der Landwirtschaft. Wie aktuell viele seriöse Wissensmagazine berichten, sind derzeit auch die Würmer, Insekten (Bienen, ganz großes Thema diesen Sommer) vom sehr starken Rückgang betroffen, ja regelrecht vom Aussterben. Ich muss an dieser Stelle sicherlich nicht erwähnen, was die Hauptnahrungsquelle von Singvögel bzw. Vögeln allgemein ist. An dieser Stelle erstmal nichts weiter dazu, da dies sonst ausartet. Was ich mich nur frage, wenn der Mensch mittlerweile alles mit purer Gewalt lösen möchte, wo sind wir dann gelandet? Des Weiteren, wie unterscheidet man dann Freigänger-Katzen, die ein ganz normales zu Hause haben? Nimmt man dieses Risiko einfach in Kauf? Wissenmagazine veröffentlichen teilweise auch online ihre Artikel, welche wirklich sehr lesenwert sind. Die Problematik mit der Katzenpopulation sollte anders angegangen werden, jedoch die Aufforderung zum blinden Abknallen, ist sicherlich nicht der richtige Weg.

Alf liebte Katzen, die schmeckten gut, besonders der Saft

Laßt doch die Katzen ihren Lauf mijau