WETTERBILANZ

September an der Müritz war trocken, wolkig und milde

Wärmer als üblich und mit recht wenig Niederschlag – so war das Wetter in der Müritzregion im vergangenen September.
Für dieses Motiv hat der André Pretzel mehrere Anläufe gebraucht. „Ich hatte für solche Fotos scho
Für dieses Motiv hat der André Pretzel mehrere Anläufe gebraucht. „Ich hatte für solche Fotos schon fünf oder sechs Nächte an der Stelle übernachtet. Aber morgens machte mir immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Jetzt hat endlich alles gepasst“, freut sich der Warener Fotograf. André Pretzel
Waren ·

Zu Beginn des Monats sorgte Hochdruckeinfluss für ruhiges Wetter. Nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel kam zeitweise die Sonne zum Vorschein, und es blieb überwiegend trocken. Zum Ende der ersten Dekade zog sich das Hoch schließlich aus Mitteleuropa zurück, und von Westen her sorgte vorübergehend tiefer Luftdruck für wechselhaftes Wetter mit Schauern. Im weiteren Verlauf des Monats überwog zwar der Einfluss der Hochdruckgebiete, zeitweise machten sich aber auch atlantische Tiefs und deren Ausläufer bei uns bemerkbar.

Kurz nach dem astronomischen Herbstbeginn zog mit Tief „Tim“ der erste Herbststurm über den Süden Skandinaviens. Auch bei uns gab es dabei stürmische Böen.

25 Prozent weniger Niederschlag

Die Temperaturen stiegen im September nur noch an zwei Tagen über die 25-Grad-Marke, am wärmsten wurde es mit 25,6 Grad am 10. September. Ansonsten pendelten die Temperaturen häufig zwischen 17 und 22 Grad, teilweise aber auch nur um 15 Grad. Am kühlsten war es mit 14,4 Grad am 20. September. Der Tiefstwert des Monats wurde in der Nacht zum 30. September erreicht, als die Temperaturen auf 9,4 Grad sanken. Die mittlere Temperatur betrug im September 15,6 Grad und lag damit 1,8 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Der Regenschirm kam nur phasenweise zum Einsatz. Mit 38,3 Litern pro Quadratmeter war der September ein recht trockener Monat. Es fehlten 25 Prozent im Vergleich zum Klimawert. Am meisten Niederschlag gab es mit 14,9 Litern am 29. September. Die Sonne wurde immer mal wieder von Wolken verdeckt. Die Sonnenscheindauer erreichte mit 121,1 Stunden lediglich 80 Prozent des Sollwerts.

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Kommentare (1)

Privilegien zum Übernachten in der Natur im diesen Gebieten sollten generell verboten werden. Es darf ja auch nicht jeder Interessierte dort Campen und Dinge tun, die eigentlich verboten sind! Das sollte aber auch für die s.g. Ranger gelten. Wenn Ranger machen können was sie wollen, sind sie für mich keine Vorbilder des Naturschutzes mehr, sondern diktatorische Herrscher, die ihr eigenes Reich sich geschaffen haben und für mich jeglichen Respert verloren haben.