20. NATURFOTOTAGE IN WAREN

So sehen Fotografen unsere heimischen Tiere und Pflanzen

Für ein tolles Landschaftsbild muss nicht nur die Ausrüstung stimmen. Die 20. Naturfototage in Waren zeigen, dass auch noch andere Faktoren zählen.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Der Warener Storchenbeauftragte ließ sich die Naturfototage nicht entgehen.
Der Warener Storchenbeauftragte ließ sich die Naturfototage nicht entgehen. Nadine Schuldt
Helga und Erich Hoyer, die einstigen Organisatoren der Naturfototage, werden vor ihrem 20. Vortrag von Moderator Jürgen Wandtke interviewt.
Helga und Erich Hoyer, die einstigen Organisatoren der Naturfototage, werden vor ihrem 20. Vortrag von Moderator Jürgen Wandtke interviewt. Nadine Schuldt
André Nöpel reinigt die Kameras von zahlreichen Besuchern der Naturfototage. Jürgen Brandt (links) ist schon zum 16. Mal dabei.
André Nöpel reinigt die Kameras von zahlreichen Besuchern der Naturfototage. Jürgen Brandt (links) ist schon zum 16. Mal dabei. Nadine Schuldt
Waren.

Wer als Nicht-Taucher einmal die Unterwasserwelt im Detail oder mystische Momente aus dem Müritz-Nationalpark sehen möchte, ist bei den 20. Naturfototagen im Warener Bürgersaal genau an der richtigen Adresse. Dort geben am Sonnabend und Sonntag, 23. und 24. März, 14 Fotografen mit sehenswerten Vorträgen Einblicke in ihr Schaffen. Zudem erhalten Interessierte an Ständen von verschiedenen Kamerahändlern wertvolle Informationen und wissenswerte Fakten zu der neuesten Foto-Technik.

Zurück zu den Vortragenden: Darunter sind auch Helga und Erich Hoyer, die Begründer der Naturfototage. Der 72-Jährige widmete sich in seinem Vortrag dem Galenbecker See. Er zeigte seltene Pflanzen wie den Sumpfsitter und faszinierende Tierbilder wie eine Kreuzotter, die gerade einen Frosch verschlingt. Während all der Jahre sei er auch ab und zu im Müritz-Nationalpark gewesen. „Es ist eine Fläche, die nicht intensiv genutzt wird, sodass dort noch seltene Pflanzen wie das Kleine Knabenkraut wachsen können”, erklärte Hoyer.

Wer gewonnen hat, ist noch geheim

Einer, der auch häufig im Müritz-Nationalpark unterwegs ist, ist der Storchenbeauftrgte Hans-Dieter Graf. Der Warener besucht jedes Jahr die Naturfototage. „Ich bin hier, um mal andere Motive zu sehen”, sagte der 75-Jährige. Die Veranstaltung sei einmalig für Waren und ein Höhepunkt des Jahres für Naturfotografen. Des Weiteren interessiere er sich dafür, wie die Entwicklung der Naturfotografie voranschreite. Laut Erich Hoyer werden die Natur-Aufnahmen nun meist künstlerisch gestaltet.

Ob derartige Bilder auch beim traditionellen Fotowettbewerb dabei waren, ist noch eine Überraschung. Insgesamt reichten 77 Fotografen, von denen ein Großteil aus der Region stammt, 322 Bilder in vier Kategorien ein. Daraus traf eine Jury aus Profi-Fotografen eine Vorauswahl von 40 Bildern pro Kategorie. Am Freitagabend konnte das Publikum mit einem Stimmzettel über seine Favoriten abstimmen. Am Samstagabend werden die Gewinner bekanntgegeben.

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