Sprengung in Klink
Hier fliegt das Müritz Hotel in die Luft

Das Müritz Hotel in Klink wurde am Donnerstag gesprengt.
Das Müritz Hotel in Klink wurde am Donnerstag gesprengt.
Nadine Schuldt

Am Donnerstag wurde das Müritz Hotel in Klink gesprengt. Im Video ist die gewaltige Explosion zu sehen, mit der ein Stück DDR-Geschichte endet.

Heute ist ein Stück DDR-Geschichte verschwunden. Das einst stolze FDGB-Vorzeigehotel aus den frühen 1970ern in Klink an der Müritz wurde gesprengt. Die Sprengung des Koloss aus 20.000 Tonnen Beton wurde zum Großereignis: Rund um das Hotel wurden tausende Schaulustige erwartet, die das Spektakel – zu Land wie auf dem Wasser – sehen wollten.

Hotel pünktlich gesprengt

Auch wenn dann am Donnerstag weniger Zaungänste als erwartet kamen, war die Sprengung des Müritz Hotels ein Spektakel. Vor allem im Internet verfolgten tausende Menschen die letzten Sekunden des Hotels. So viele, dass selbst der Live-Stream des Nordkuriers ins Schlingern kam. Auch das Internet vor Ort war überlastet, da viele Menschen die Sprengung mit ihren Handys live übertragen haben.

Davon unbeeindruckt kurbelte pünklich um 15 Uhr der Sprengmeister fleißig an seiner Aparatur und wenige Augenblicke später lag das Müritz Hotel planmäßig in Schutt und Asche:

Schon bevor es losging, hatten viele Zuschauer Tränen in den Augen. Vor allem den ehemaligen Angestellten des Hotels ging dieser Schlusspunkt ans Herz. Nach der Sprengung wollten viele zu den Trümmern, um dort ein Erinnerungsfoto zu schießen. Ein weiteres Video zeigt die Sprengung des Müritz Hotels aus der Vogelperspektive.

Sehen Sie hier eine weitere Perspektive der Sprengung.