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Starker Wellengang verhindert Bergung

Nach der Entdeckung eines munitionsähnlichen Gegenstandes in der Bolter Bucht sollte am Montag die Bergung vonstatten gehen. Starker Wellengang verhinderte dies jedoch.
Nach der Entdeckung eines munitionsähnlichen Gegenstandes in der Bolter Bucht sollte am Montag die Bergung vonstatten gehen. Starker Wellengang verhinderte dies jedoch.
Patrick Pleul

Die für heute geplante Bergung eines munitionsähnlichen Gegenstandes aus der Müritz muss verschoben werden.

Wassersportler haben in der Bolter Bucht offenbar einen Munitionsfund gemacht. Sie entdeckten in der Müritz, in etwa zwei Metern Tiefe, einen rund einen Meter langen, spitz zulaufenden Gegenstand und informierten die Polizei. Die wiederum zog den Munitionsbergungsdienst hinzu.

Eine Bergung des Fundstücks war für Montag geplant. Doch wie die Wasserschutzpolizei-Inspektion Waren auf Nachfrage mitteilte, konnte das vermutliche Munitionsteil an diesem Tag nicht vom Müritzgrund heraufgeholt werden. "Wegen des starken Wellengangs war die Sicht so stark eingeschränkt, dass an eine Bergung nicht zu denken war", informierte Polizeihauptkommissar Volker Trost. Erst wenn sich die Wellen und damit der aufgewühlte Sand wieder gelegt haben, könne eine Untersuchung des Fundstücks erfolgen.

In der Bolter Bucht sind Munitionsfunde leider nichts Ungewöhnliches: Sie sind meist Hinterlassenschaften der einst größten Erprobungsstelle der Luftwaffe, die von den Nationalsozialisten von 1926 bis 1945 in Rechlin betrieben wurde.