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Heftiger Wetterumschwung

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Sturmschäden an der Müritz

Durch den Sturm am Freitagnachmittag stürzte bei Waren zwischen Neu Falkenhagen und Jägerhof ein Baum um.
Durch den Sturm am Freitagnachmittag stürzte bei Waren zwischen Neu Falkenhagen und Jägerhof ein Baum um.
Ingmar Nehls

Der erste Herbststurm sorgt teilweise für Chaos an der Müritz. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz.

Das Tief Elena hat in der Müritzregion seine Spuren hinterlassen. So wurde im Bereich Penzlin von einem heftigen Sandsturm berichtet. Es habe aber nur kurzzeitig Sichtbehinderungen im Straßenverkehr gegeben, wie Polizeihauptkommissar Rüdiger Ochlast mitteilte.

Auch in anderen Gegenden der Müritz machte sich der Sturm bemerkbar. Zwischen Neu Falkenhagen und Jägerhof hat der Sturm am Freitagnachmittag eine große Weide umgekippt. Der Baum versperrte die Landstraße, sodass sich eine lange Schlange bildete. Auch bei Jabel hielt ein Baum nicht dem Sturm stand und fiel auf die Straße. Wie die Polizei mitteilte, rutschte auf Höhe des Schmachthägener Waldes ein Auto wegen einer heftigen Windböe von der Fahrbahn.

Gegen 16.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Möllenhagen neben den Kameraden aus Ankershagen/Bocksee zu einem Einsatz im Kurvenbereich zwischen Klockow und Bocksee gerufen. Dort hängt ein Telefonmast in den Leitungen und gefährlich über der Fahrbahn, hieß es von Uwe Brandt, dem Gemeindewehrführer der Stadt Penzlin. Kurz davor beräumten die Brandbekämpfer eine umgestürzte Birke, die zwischen Ankershagen und Bocksee die Fahrbahn blockierte.

Hohen Wellengang vermeldete Wasserschutzpolizei. So seien die Wellen auf der Außenmüritz bis zu zwei Meter hoch gewesen und selbst auf der Binnenmüritz waren sie einen halben bis einen ganzen Meter höher als normal.

Am Vormittag konnte die Reederei Pickran in Malchow noch ablegen. Am Nachmittag fiel die Tour von Malchow zum Plauer See aber aufgrund des Sturms aus, wie Monique Pickran informiert. Viele Urlauber hätten vorab bei dem Schifffahrtsunternehmen angerufen, um sich darüber zu informieren, ob die Schiffe fahren können. „Die Gäste haben volles Verständnis”, sagt Monique Pickran.