Schneisen in den Wäldern
Sturmschäden bleiben im Nationalpark sichtbar

Besonders arg hat es Zwenzow erwischt. Jetzt werden Wege wieder passierbar gemacht, der Rest bleibt liegen: als Teil der Natur. 
Besonders arg hat es Zwenzow erwischt. Jetzt werden Wege wieder passierbar gemacht, der Rest bleibt liegen: als Teil der Natur. 
Nationalpark

Das Unwetter am 11. Juni hat auch das Gesicht des Müritz Nationalparks verändert. Und macht es Radfahrern schwer, gerade jetzt durch das Schutzgebiet zu radeln.

Großes Aufräumen im Müritz-Nationalpark. Denn der Sturm hat auch hier seine Spuren hinterlassen und Schneisen in die Wälder des Nationalparks gefräst. Eine besonders starke Windböe hat südlich von Zwenzow eine zusammenhängende Fläche von über 13 Hektar Kiefernwald innerhalb weniger Minuten zu Boden geworfen, wie ein Nationalparksprecher mitteilte. Weil sie nicht mehr passierbar sind, sind deshalb mehrere Wege gesperrt, wie der Müritzrundweg.

Im Bereich von Wegen und Straßen wurde laut Nationalparkleiter Ulrich Meßner bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen. Mit der Freigabe der gesperrten Wege wird erst im Verlauf der kommenden Wochen gerechnet.

Der weitaus überwiegende Teil des Holzes bleibe im Sinne des Nationalparkziels unangetastet. „Sturm ist ein natürliches Ereignis, und Windwurf von Bäumen gehört zur natürlichen Walddynamik, welche wir im Nationalpark als gegeben hinnehmen", so Meßner. Aus zurückliegenden Sturmereignissen seien im Müritz-Nationalpark bereits faszinierende neue Wälder entstanden. Auch auf den neuen Flächen werde sich nun in den kommenden Jahren ohne menschliches Zutun der Wald natürlich verjüngen können, heißt es.

Weiterführende Links