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Mord an Anwältin

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Tatverdächtiger aus Waren bleibt in U-Haft

Kerzen und Blumen wurden nach der Tat vor dem Haus mit dem Büro der Rechtsanwältin aufgestellt.
Kerzen und Blumen wurden nach der Tat vor dem Haus mit dem Büro der Rechtsanwältin aufgestellt.
Carina Göls

Im Fall des Mordes an einer Warener Rechtsanwältin wird weiter ermittelt. Doch ein wichtiges Puzzlestück fehlt immer noch.

Auch zwei Wochen nach dem Mord an einer Anwältin in Waren ist die Tatwaffe noch nicht aufgetaucht. „Wir haben sie noch nicht gefunden“, sagte Gerd Zeisler, Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg, auf Nordkurier-Nachfrage. Sobald sie konkrete Hinweise auf eine Örtlichkeit haben, werde es wieder eine Suche geben, sagte er. Am vergangenen Freitag war ein Großaufgebot der Bereitschaftspolizei in Waren unterwegs. Die Einsatzkräfte suchten viele Stunden in der ganzen Stadt nach der Waffe, mit der die Anwältin erschossen worden sein soll. Allerdings vergeblich.

Der 79-jährige Tatverdächtige, der noch am Abend des Mordtages in seiner Wohnung verhaftet worden war, sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft. „Es besteht nach wie vor der dringende der Tatverdacht gegen den Beschuldigten“, sagte Zeisler. Doch der Mann bestreite die Tat nach wie vor.

Ob es weitere Spuren oder Hinweise zu dem Fall gibt, dazu hielt sich der Oberstaatsanwalt bedeckt. Zum Stand der Ermittlungen könne er momentan nichts sagen, so Gerd Zeisler.