Mord an Anwältin

Tatwaffe in Waren gefunden

Anfang Februar war eine Anwältin in Waren erschossen worden. Von der Tatwaffe fehlte zunächst jede Spur. Nun gab der Tatverdächtige selbst einen Hinweis.
Anna-Christina Bytom Anna-Christina Bytom
Der Tatverdächtige war auf eigenen Wunsch vernommen worden.
Der Tatverdächtige war auf eigenen Wunsch vernommen worden. Bernd Wüstneck
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Waren.

Nach dem Mord an einer Rechtsanwältin in Waren ist die vermutete Tatwaffe gefunden worden. Der 79-jährige Beschuldigte habe in einer Vernehmung am Donnerstag Aussagen zum Ablageort gemacht, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Beamten hätten die Waffe dann in einem kleinen Waldstück im Stadtteil Waren West gefunden und sichergestellt.

Die Pistole wird nun im Landeskriminalamt untersucht. Dabei soll festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um die Tatwaffe handelt und um was für eine Pistole genau es sich handelt.

Über den Ablageort hinaus machte der Tatverdächtige in der Vernehmung, die auf seinen eigenen Wunsch stattgefunden habe, laut Polizei keine Angaben.

Am 1. Februar war in Waren eine 67 Jahre alte Anwältin mit drei Schüssen getötzet worden. Gegen den 79-Jährigen wurde Anklage wegen Mord und Verstoß gegen das Waffengesetz erhoben. Er hatte sich zunächst nicht geäußert, auch nicht zu einem möglichen Motiv.