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Zweiter Tag im Prozess gegen Hunde-Todesschützen

Die Bärenhündin Strudel war nach Angaben ihrer Besitzer zutraulich und ein toller Spielkamerad für die Kinder auf einem Erlebnisbauernhof. Das Tier wurde von einem Jäger erschossen. Er rechtfertigte den Schuss mit der Begründung, das Tier habe gewildert.
Die Bärenhündin Strudel war nach Angaben ihrer Besitzer zutraulich und ein toller Spielkamerad für die Kinder auf einem Erlebnisbauernhof. Das Tier wurde von einem Jäger erschossen. Er rechtfertigte den Schuss mit der Begründung, das Tier habe gewildert.
Sabine Kosin

Der Prozess erhitzt die Gemüter -  Tierschützer und Jäger treffen am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Waren erneut aufeinander.

In einem zweiten Verhandlungstag wird der Jäger vorm Warener Amtsgericht stehen, der einen frei laufenden Hund auf offenem Feld erschossen hatte. Am ersten Prozesstag hatte der 60-Jährige aus Groß Plasten die Tat gestanden, sah sich aber nach seiner Interpretation des Jagdgesetzes im Recht.

Die Bären-Hündin hätte gewildert. Er habe sie darauf hin erschossen. Der Besitzer von „Strudel“ aus Schloen hatte den Schützen angezeigt. Zudem ist Kritik aus dem Landesjagdverband laut geworden, nach denen der Strudel-Schütze gar nicht hätte schießen dürfen, seine Kompetenzen so oder so arg überschritten haben soll.

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