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Unfall

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Tonnenschwerer Ast kracht bei Röbel vor Transporter

Der Transporter war gegen einen großen Ast gerauscht, nachdem dieser auf eine Straße bei Röbel gefallen war.
Der Transporter war gegen einen großen Ast gerauscht, nachdem dieser auf eine Straße bei Röbel gefallen war.
Susan Ebel

Ein großer Ast ist bei Röbel direkt vor einem Transporter runtergekracht. Der 28-jährige Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern – aber es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Am Mittwochabend ist ein schwerer Ast auf die L24 bei Röbel auf die Straße gekracht. Ein 28-jähriger Transportfahrer aus Klötze (Landkreis Salzwedel) war genau zu der Zeit auf der Strecke unterwegs: Der abgebrochene Teil der Baumkrone landete direkt vor ihm auf der Straße.

„Ich habe gesehen wie sich der große Ast gelöst hat. Dann habe ich eine Vollbremsung hingelegt, aber es war zu spät. Es hat furchtbar gekracht”, sagte Francesco Köllner. Der junge Mann hatte viel Glück, sagte ein Feuerwehrmann. „Der Ast ist mindestens eine Tonne schwer. Wäre der in den Transporter eingeschlagen, nicht auszudenken was dann wäre.”

Feuerwehr rückte an

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Röbel, Wredenhagen und Zepkow zersägten den Ast. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Röbel wurde anschließend der Rest der Krone aus dem Baum geschnitten.

Francesco Köllner wurde vor Ort behandelt und musste nicht mit ins Klinikum. „Ich habe nur eine Kopfplatzwunde, aber ich lebe”, sagte er.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf etwa 8.000 Euro. Die L24 war für rund eine Stunde in beide Richtungen voll gesperrt. Am Donnerstag soll eine genaue Prüfung der Bäume erfolgen.