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Transporter rutscht 120 Meter über Schutzwand

An der engen Brücken-Baustellen passieren immer wieder Unfälle.
An der engen Brücken-Baustellen passieren immer wieder Unfälle.
Udo Roll/Archiv

In der Baustelle auf der Petersdorfer Autobahn-Brücke hat ein Berufskraftfahrer erneut einen Unfall verursacht. Er fuhr in eine Trennwand.

Der Fahrer eines Kleintransporters ist am Freitagmorgen auf der Autobahn 19  im Baustellenbereich der Petersdorfer Brücke verunglückt. Nach Angaben der Polizei war der 60 Jahre alte Fahrer vermutlich durch Unaufmerksamkeit und überhöhte Geschwindigkeit auf der zweispurigen Brücke von der Fahrbahn abgekommen und auf eine Betontrennwand gefahren. Laut eines Polizeisprechers legte der Mann mit seinem Transporter noch etwa 120 Meter auf der Schutzwand zurück. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Schaden betrug 8000 Euro. Für die Bergung des Unfallautos musste die Autobahn in Richtung Berlin für eine Viertelstunde gesperrt werden. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeld von 170 Euro erhoben.

Nicht der erste Unfall am Nadelöhr der A19

Die Brückenbaustelle gilt als Nadelöhr auf der A19. Deshalb waren die Trennwände erst vor wenigen Tagen aufgestellt worden. Vor etwa einem Monat war schon einmal ein Lkw-Fahrer in die Betontrennwand gefahren. Die Strecke musste daraufhin für 14 Stunden gesperrt werden.

Die Autobahnpolizei hat erneut darauf hingewiesen, dass Auto- und LKW-Fahrer den Baustellenbereichen besonders aufmerksam durchfahren und die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometer pro Stunde unbedingt beachten sollten.