WAHRZEICHEN EINGEWEIHT

Trojanisches Pferd von Ankershagen ist zurück (Video)

Von dieser Rasse gibt es kein Zweites: Das Trojanische Pferd in Ankershagen wurde am Samstag eingeweiht – so wie es sich für diese einzigartige Tier gehört, mit rutschenden Kindern.
Petra Konermann Petra Konermann
Viele Besucher kamen am Samstag nach Ankershagen, um das neue Trojanische Pferd einzuweihen. Es ist sechs Meter hoch, zehn Meter lang und 4,5 Tonnen schwer.
Viele Besucher kamen am Samstag nach Ankershagen, um das neue Trojanische Pferd einzuweihen. Es ist sechs Meter hoch, zehn Meter lang und 4,5 Tonnen schwer. Petra Konermann
Ankershagen.

In Ankershagen gibt es (wieder) ein Pferd, das Seinesgleichen sucht: Sechs Meter hoch, zehn Meter lang und 4,5 Tonnen schwer. Am Sonnabend wurde das Wahrzeichen des Schliemann-Museums und der Gemeinde Ankershagen nun auch offiziell eingeweiht. Im Falle des Trojanisches Pferds bedeutet das, dass Kinder endlich wieder die lange Pferderutsche entlang gleiten dürfen. „Dieses Pferd ist längst das Markenzeichen unserer ganzen Gemeinde, es ist schön, dass es nun wieder zurück ist”, meinte Ankershagens Bürgermeister Thomas Will.

Das Vorgängerpferd hatte lange durchgehalten. Es stammte aus dem Jahr 1996, war zuletzt aber so marode, dass man von einer anfangs noch geplanten Reparatur Abstand nehmen musste. Im Januar wurde das alte Pferd abgebaut, schnell begannen die Arbeiten zur originalgetreuen Nachbildung des Ankershagener Pferdes in der Tischlerei Wagenknecht in Gielow bei Malchin. Ende April schwebten Kopf, Rumpf und Rutsche wieder in Ankershagen ein, hier wurden die letzten Arbeiten erledigt, sodass am Freitag die Abnahme und nun die Einweihung des Pferdes erfolgen konnte.

Archäologischer Spielplatz noch im Bau

Rund 96.000 Euro wurden durch Fördergelder, Gemeindemittel und durch private Spenden aufgebracht, auch nachdem die Heinrich-Schliemann-Gesellschaft einen Spendenaufruf gestartet hatte. Das Geld wurde nicht nur benötigt, um das Trojanische Pferd von Ankershagen wieder auferstehen zu lassen, es wurde auch in einen archäologischen Spielplatz investiert, bei dem die Kinder antike Spuren, Vasen und mystische Schätze ausgraben können. Noch ist dieser Spielplatz im Bau, er soll aber demnächst fertig gestellt werden.

Das Heinrich-Schliemann-Museum selbst befindet sich im Umbau. Am 1. Juni soll die neue Dauerausstellung eröffnet werden.

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