EUROFIGHTER-ABSTURZ

Trümmerteile landeten auf Spielwiese vor Kindergarten

Menschen in Schutzanzügen, hunderte Soldaten, die das Absturzgebiet durchkämmen: Die Bilder aus Nossentin sehen gespenstisch aus. Ein großes Trümmerteil landete auf der Spielwiese eines Kindergartens.
Nordkurier Nordkurier
Das Trümmerteil ging auf der Spielwiese eines Kindergartens nieder.
Das Trümmerteil ging auf der Spielwiese eines Kindergartens nieder. Christophe Gateau
Die Mitarbeiter tragen zum Teil Ganzkörper-Schutzanzüge.
Die Mitarbeiter tragen zum Teil Ganzkörper-Schutzanzüge. Christophe Gateau
Dieses Wrackteil ging auf der Spielwiese des Kindergartens zu Boden.
Dieses Wrackteil ging auf der Spielwiese des Kindergartens zu Boden. Christophe Gateau
Die Bundeswehr hat die Absturzstellen provisorisch abgesperrt.
Die Bundeswehr hat die Absturzstellen provisorisch abgesperrt. Christophe Gateau
Auch eine Drohne kommt bei der Suche zum Einsatz.
Auch eine Drohne kommt bei der Suche zum Einsatz. Christophe Gateau
Hier sind die Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr auf der Spielwiese des Nossentiner Kindergartens im Einsatz.
Hier sind die Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr auf der Spielwiese des Nossentiner Kindergartens im Einsatz. Christophe Gateau
Die Bilder der Ermittler sehen zum Teil aus, als habe es einen atomaren Unfall gegeben.
Die Bilder der Ermittler sehen zum Teil aus, als habe es einen atomaren Unfall gegeben. Christophe Gateau
Die Schutzkleidung für die Ermittler wird eigens mit Lastwagen herantransportiert.
Die Schutzkleidung für die Ermittler wird eigens mit Lastwagen herantransportiert. Christophe Gateau
Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr tragen in einem Müllsack ein Wrackteil eines Eurofighters, das auf der Spielwiese eines Kindergartens niedergegangen war, davon.
Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr tragen in einem Müllsack ein Wrackteil eines Eurofighters, das auf der Spielwiese eines Kindergartens niedergegangen war, davon. Christophe Gateau
Nossentin.

An der Absturzstelle der beiden Eurofighter, die am Montag nördlich des Fleesensees in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt sind, wird auch am Tag danach noch mit großem Personaleinsatz nach Wrackteilen gesucht. Betroffen ist auch die Spielwiese des Nossentiner Kindergartens, auf der mehrere Wrackteile zu Boden gingen - zum Glück waren die Kinder zum Unglückszeitpunkt nicht auf der Wiese.

Die Ermittlungen hat inzwischen die Bundeswehr übernommen, die Polizei ist nur noch mit der Verkehrssicherung betraut. Bei dem Unfall war ein Pilot ums Leben gekommenDie Öffentlichkeit wird von den Absturzstellen weitgehend ferngehalten – sie wurden zum militärischen Sperrgebiet erklärt. So soll auch „Schatzsuchern” ein Riegel vorgeschoben werden. Die Bundeswehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eventuelle Teilefunde nicht berührt werden dürfen und den Kräften vor Ort gemeldet werden müssen.

Reporter vor Ort bekommen trotzdem immer wieder die Gelegenheit, sich die Ermittlungsarbeiten aus nächster Nähe anzusehen – dabei sind am Dienstagmorgen die Fotos entstanden, die wir hier zeigen.

Alle Nordkurier-Artikel zu dem Eurofighter-Unglück finden Sie hier.

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