Beliebteste Vornamen sind Ella und Theo

Über 400 süße Babys an der Müritz geboren

Mehrere hundert Wonneproppen wurden 2018 im Warener Krankenhaus geboren. Allerdings weniger als noch 2017 und weit entfernt von der magischen 500er-Marke. Der vermeintliche Geburtenrückgang ist insbesondere einem Umstand geschuldet.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Sieben Hebammen sorgen im Warener Müritzklinikum dafür, dass die Wonneproppen gesund zur Welt kommen.
Sieben Hebammen sorgen im Warener Müritzklinikum dafür, dass die Wonneproppen gesund zur Welt kommen. Patrick Pleul
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Seenplatte.

Ist Ihnen bereits eine frischgeborene Ella oder ein Neugeborener namens Theo unter die Augen gekommen? Dann haben Sie schon Babys getroffen, die die beiden beliebtesten Vornamen des Jahres 2018 an der Müritz tragen. Die Eltern gaben ihren süßen Prinzessinnen meist nämlich den aus dem Hebräischen stammenden Vornamen Ella (er steht für „Güte“) – den tapferen Jungs oftmals den Vornamen Theo, der aus dem Griechischen stammt und zu Deutsch als „göttliches Geschenk“ übersetzt wird.

Etwas mehr Mädchen geboren

Fast 440-mal schwelgten Eltern 2018 im Babyglück – 215-mal mit einem Jungen, 223-mal mit einem Mädchen. Eine Familie war sogar im doppelten Babyglück mit einer Zwillingsgeburt, heißt es von Jenny Beckert, Sprecherin des Warener Klinikums.

Wurden 2017 noch 451 Kinder im Mediclin Waren geboren, sank deren Zahl im zu Ende gegangenen Jahr auf 433 Kinder. Von der magischen und stets anvisierten 500er Geburtenmarke entfernt sich das Ganze immer weiter. Das hänge unter anderem mit der Verrentung einer selbstständigen Beleghebamme zusammen.

Hebamme im Ruhestand

Diese hat sich 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Die Babys, die sie dort im Klinikum stets mit entbunden habe, fehlten nun in der Statistik. Und das, rechnet Beckert vor, waren gar nicht wenige. „Eine Hebamme bringt bei uns knapp 100 Kinder im Jahr zur Welt“, antwortet sie auf Nachfrage.

Derzeit helfen im Müritz-Klinikum vier weitere Beleghebammen Neugeborenen aus dem Mutterleib in die weite Welt. Zuversichtlich blickt Beckert in eine geburtenfreudigere Zukunft: Schließlich arbeitet die Klinik seit 2018 mit drei angestellten Hebammen.

 

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