Bei Wredenhagen knickten zahlreiche mächtige Allebäume wie Streichhölzer um.
Bei Wredenhagen knickten zahlreiche mächtige Allebäume wie Streichhölzer um. Susan Ebel
Von manchem der grßen Bäume blieb nicht viel übrig.
Von manchem der grßen Bäume blieb nicht viel übrig. Susan Ebel
Auch ins Getreide fuhr das Unwetter bei Wredenhagen mit Macht hinein.
Auch ins Getreide fuhr das Unwetter bei Wredenhagen mit Macht hinein. Susan Ebel
Feuerwehr

Unwetter entwurzelt dutzende Bäume

Ein so genanntes „Downburst”-Phänomen hat am Dienstag im Bereich Röbel an der Müritz gewütet und schwere Schäden angerichtet. Am Mittwoch soll es noch heftiger kommen.
Wredenhagen

Ein Unwetter hat am Nachmittag im Amtsbereich Röbel gewütet und dabei schwere Schäden angerichtet. Auf der Kreisstraße 17 zwischen Wredenhagen und der Ortschaft Kieve stürzten dutzende Bäume wie Streichhölzer um. Getreidefelder wurden innerhalb von Sekunden dem Erdboden gleichgemacht.

Offenbar handelte es sich um einen sogenannten Downburst, der in Zusammenhang mit schweren Gewittern auftritt. Die Fallböen sind oft für starke Schäden verantwortlich.

Weitere Unwetter im Anmarsch

Die Feuerwehren waren stundenlang im Dauereinsatz. In der Ortschaft Melz registrierten die Wetterstationen fast 60 Liter Regen pro Quadratmeter. Straßen wurden überflutet und Keller liefen voll. Auch hier war die Feuerwehr im Einsatz.

In der kommenden Nacht schwächen sich die Unwetter im Nordosten des Landes vorübergehend ab, ehe sie am Vormittag neu aufleben. Der Deutsche Wetterdienst gab am Abend bereits eine Vorwarnung heraus.

Heftiger Starkregen möglich

Im Tagesverlauf bilden sich teils schwere Gewitter, die sich zunehmend zu einem Komplex verbinden. Dabei kommt es gebietsweise zu Starkregen mit Mengen zwischen 30 und 60 l/qm in kurzer Zeit und Sturmböen um 80 km/h.

In manchen Gebieten können über mehrere Stunden hinweg um 100 l/qm (extrem heftiger Starkregen) fallen. Auch größere Hagelansammlungen können nicht ausgeschlossen werden.

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