ERMITTLUNG LÄUFT

Ursache für Busunfall auf der A 19 bei Malchow weiterhin unklar

Was war die Ursache für das schwere Busunglück auf der A 19 bei Malchow? Auch gut einen Monat danach ist diese Frage ungeklärt.
Am 17. August war der Fernreisebus kurz vor der Autobahnabfahrt Malchow verunglückt. 22 Insassen wurden dabei verletzt.
Am 17. August war der Fernreisebus kurz vor der Autobahnabfahrt Malchow verunglückt. 22 Insassen wurden dabei verletzt. Petra Konermann
Malchow.

Die Ermittlungen zu dem Busunfall, bei dem im August 22 Insassen auf der A 19 bei Malchow verletzt wurden, sind noch nicht abgeschlossen. Das erklärte auf Nachfrage Gerd Frahm, Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow. Derzeit, so Frahm weiter, laufen weitere Vernehmungen. In die Ermittlungen einbezogen werde auch das Gutachten des technischen Überwachungsvereins Dekra, das inzwischen vorliege. „Noch können wir nicht sagen, wie es zu dem Unfall kam. Wir ermitteln weiter”, sagte er.

Ein Fernreisebus des Unternehmens Flixbus mit insgesamt 63 Insassen aus 22 Nationen an Bord war am 17. August kurz vor der Abfahrt Malchow von der Fahrbahn abgekommen, in einen Graben gefahren und dort auf die Seite gekippt. Sechs Passagiere wurden dabei schwer verletzt, 16 Menschen erlitten leichte Verletzungen. Der Bus war in Schweden mit dem Ziel Berlin gestartet.

Rund 60 Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Feuerwehren waren an der Unfallstelle, um die Verletzten zu versorgen und sich um die weiteren Mitreisenden zu kümmern. Insgesamt vier Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Mitreisenden, die keine Verletzungen bei dem Unfall erlitten, wurden in einem Betreuungszentrum des DRK in Güstrow versorgt.

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