KEIN VERSTOß GEGEN AUFSICHTSPFLICHT

Verfahren zum Bade-Unfall in der Müritz-Therme eingestellt

Anfang November schlug der Bade-Unfall, bei dem zwei Kinder ins Schwimmbecken fielen, hohe Wellen. Der Fall landete sogar bei der Staatsanwaltschaft. Von dort gibt es zumindest in einer Angelegenheit eine klare Aussage.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Zwei Kinder warem am 31. Oktober in der Müritz-Therme an dieser Stelle ins Wasser gefallen.
Zwei Kinder warem am 31. Oktober in der Müritz-Therme an dieser Stelle ins Wasser gefallen. Nadine Schuldt
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Röbel.

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat das Verfahren gegen einen 20-jährigen Rettungsschwimmer der Müritz-Therme Röbel eingestellt. Gegen ihn wurde wegen des Bade-Unfalls Ende Oktober 2016 ermittelt. Das teilte Harald Nowack, Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock mit. „Dem Rettungsschwimmer kann kein Verstoß gegen seine Aufsichtspflicht vorgeworfen werden“, erklärte er.

In der Therme waren am 31. Oktober zwei Kinder ins Schwimmbecken gefallen. Sie wurden von einem Badegast gerettet. Die Polizei ermittelte gegen den Rettungsschwimmer und die Frau, die mit den Kindern in der Therme war, wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Schließlich landeten die Ermittlungen zum Rettungsschwimmer auf dem Tisch der zuständigen Rostocker Staatsanwaltschaft.

Im Fall der Frau ermittelt die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft noch.

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