ZUFALLSFUND BEI FESTNAHME

Verurteilter Röbeler fliegt mit Hanfplantage auf

Eigentlich sollte ein Röbeler „nur” seine Haftstrafe antreten. Doch aufmerksame Polizisten entdeckten, dass der Mann noch mehr auf dem Kerbholz hatte.
Petra Konermann Petra Konermann
Die Polizei stellte die Pflanzen sicher.
Die Polizei stellte die Hanf-Pflanzen sicher. Polizei
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Röbel.

Ganz zufällig haben Röbeler Polizisten eine Hanfplantage in einer Gartenanlage in Röbel ausgehoben. Die Beamten waren am Montag auf der Suche nach einem 35-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl unter anderem wegen Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vollstreckt werden sollte. Der Mann war von einem Gericht verurteilt worden und sollte nun seine Haft antreten.

Die Röbeler Polizisten trafen den Mann in seinem Garten in der Anlage am Weidehang auf dem Röbeler Gildekamp an. Nachdem sie den 35-Jährigen festgenommen hatten, untersuchten die Polizisten das Gartenhaus und den Garten und entdeckten dort nicht nur mehrere Hanfpflanzen, sondern auch diverse Utensilien zur Zucht, Ernte und Konsum von Betäubungsmitteln fest.

Insgesamt 20 Cannabispflanzen mit Wurzelwerk, diverse teilweise getrocknete Pflanzenteile und Pflanzensamen sowie diverse Betäubungsmittel-Utensilien wurden bei der Durchsuchung gefunden und sichergestellt.

Gegen den Röbeler wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. „Zur Menge und dem tatsächlichen Wirkstoffgehalt können derzeit noch keine Angaben gemacht werden”, erklärte dazu Polizeisprecherin Diana Mehlberg. Die Röbeler Kriminlisten haben nun weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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