Attraktion kommt an

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Viel Trubel um den Goldenen Hecht

Der Goldene Hecht ist ein Besucher-Magnet. Doch wenn es seiner "Majestät" zu viel wird, versteckt sie sich auch schon mal. Foto: Petra Konermann
Der Goldene Hecht ist ein Besucher-Magnet. Doch wenn es seiner "Majestät" zu viel wird, versteckt sie sich auch schon mal. Foto: Petra Konermann
Petra Konermann

Wie ein Fisch im Wasser und putzmunter gibt sich die neue Attraktion des Müritzeums, der Goldene Hecht. Und der ist für viele eine Reise wert.

Der Goldene Hecht des Müritzeums hat sich zum erhofften Besuchermagnet entwickelt. Das bestätigte die Leiterin der Einrichtung, Andrea Nagel. Seit Ende April schwimmt der Albino-Hecht aus dem Malchiner See nun in seinem eigens für ihn angefertigten Spezial-Becken und lockt mehr Zuschauer als sonst ins Müritzeum. „Viele Gäste haben von dem Hecht gehört oder in der Zeitung davon gelesen und wollen ihn nun selbst in Augenschein nehmen“, berichtet Andrea Nagel. Der Hecht habe sich in seinem neuen Zuhause bereits gut eingelebt.

Der Umzug aus dem Becken im ehemaligen Müritz-Aquarium unter der Herrenseebrücke hinein ins Müritzeum hatte dem Hecht anfangs noch zu schaffen gemacht. „Ungefähr fünf Mal ist der Fisch am ersten Tag gegen die Becken-Abdeckung gesprungen. Das war auf den anfänglichen Stress zurückzuführen, ist nun aber vorbei“, kann Andrea Nagel aufatmen.

Manchmal versteckt sich der Goldene auch

Mittlerweile hat der „Goldene“ das große und nach seinen Ansprüchen gestaltete Becken ganz in Besitz genommen. Und das bedeutet auch, dass er sich mitunter zurückzieht und für Besucher manchmal nur schwer zu entdecken ist. „Das Konzept der Gestaltung ist aufgegangen. Darüber sind wir sehr froh. Wenn‘s dem Hecht zu viel Trubel vor der Scheibe wird, sucht er sich seine ruhigen Stellen. Er legt also ein ganz natürliches Verhalten an den Tag. Das zeigt uns, dass es ihm gut geht“, sagt Andrea Nagel.

Auch bei den rund 100 Teilnehmern einer Infoveranstaltung, mit der bei rund 60 Tourismusunternehmen für das Müritzeum und andere Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern geworben wurde, kam der Goldene Hecht bestens an. „Wir setzen jetzt darauf, dass noch mehr Reiseverantalter als sonst einen Besuch bei uns buchen“, meint Andrea Nagel.

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