IN LEGEHENNEN-ANLAGE

Vogelgrippe-Fall an der Müritz

Rund 29.000 Tiere müssen wegen eines Vogelgrippe-Ausbruchs in der Nähe von Röbel getötet werden. Damit grassiert die Tierseuche weiter im Nordosten. Auch Brandenburg ist betroffen.
dpa
So wie hier in Gnoien wird auch um den Betrieb bei Röbel eine Schutzzone eingerichtet.
So wie hier in Gnoien wird auch um den Betrieb bei Röbel eine Schutzzone eingerichtet. Jens Büttner (Archiv)
Röbel.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen weiteren großen Vogelgrippe-Ausbruch. Nach Angaben des Veterinäramtes im Kreis Mecklenburgische Seenplatte ist ein Betrieb südlich von Röbel mit mehreren zehntausend Legehennen betroffen. Nach bisherigen Untersuchungen müssen mehr als 29.000 Tiere getötet werden. Von den amtlichen Einschränkungen wie einem kleineren Sperrgebiet und einem größeren Beobachtungsgebiet im Radius von etwa zehn Kilometern sind auch Geflügelhalter im benachbarten Brandenburg betroffen.Geflügel, Fleisch und Eier dürfen nicht in sowie aus den Restriktionsgebieten gebracht werden, hieß es weiter. Neben den Sperrmaßnahmen würden laut Behörde auch epidemiologische Ermittlungen durchgeführt, um die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen.

In der Region halten eine Reihe von Geflügelbetrieben mehrere hunderttausend Nutztiere. Im Nordosten gab es im November bereits mehrere Vogelgrippefälle, bei denen schon mehr als 100 000 Hühner, Enten und Gänse verendeten oder getötet und entsorgt werden mussten.

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