LEGEHENNENANLAGE AN DER MÜRITZ

Waren prüft Vorkaufsrecht für „Eierfarm”

Nachdem ein Warener Ortsteil in den Fokus für den Bau einer Legehennenanlage rückte, meldete sich nun die Stadt Waren zu Wort. Ihr Veto könnte das Blatt wenden.
Ein Investor will in der Seenplatte eine Legehennenanlage für 12 000 Tiere bauen.
Ein Investor will in der Seenplatte eine Legehennenanlage für 12 000 Tiere bauen. Victoria Bonn-Meuser
Warenshof ·

Es gibt Hoffnung, dass im Warener Ortsteil Warenshof doch keine große Hennenanlage etabliert wird. Für diesen Hoffnungskeim sorgt die Nachricht aus der Warener Verwaltung, dass die Stadt inzwischen für die sogenannte „Eierfarm” ihr Vorkaufsrecht prüfe.

Nachdem der Landkreis bekannt gab, dass der Investor einer Legehennenanlage für 12 000 Tiere den Bauantrag für den Hühnerstall nahe Panschenhagen zunächst auf Eis gelegt hat, wurde öffentlich, dass parallel ein neuer Bauantrag beim Landkreis für eine Legehennenanlage in Warenshof für dieselbe Größenordnung eingegangen sein soll. Als potenzielles Grundstück soll der Investor Nordkurier-Informationen zufolge die ehemalige „Eierfarm” außerhalb von Warenshof ins Auge gefasst haben. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde laut Verwaltung zwischen beiden Vertragsparteien geschlossen.

Laut Warens Stadtsprecherin Stefanie Schabbel beantragte der Notar des Investors bei der Stadt inzwischen eine Verzichtserklärung auf das Vorkaufsrecht. „Als Stadt prüfen wir nun, ob wir das Vorkaufsrecht haben und gegebenenfalls ausüben wollen”, so Schabbel.

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Kommentare (1)

da könnte die Stadt mal was für die Bürger tun,, indem sie das Vorkaufsrecht nutzen👍. Was mich nur wundert , warum muss die Stadt noch prüfen??? Der Notar beantragt doch nicht aus Langeweile eine Verzichtserklärung aufs Vorkaufsrecht🤔🤔