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Warener Blicke sind jetzt nach Torgelow gerichtet

VonDetlef GranzowundJens-Uwe WegnerZwei Oberliga-Niederlagen an der Spree: Waren unterliegt beim Regionalligaaufsteiger BFC Viktoria, der 1. FC Neubrandenburg ...

VonDetlef Granzow
undJens-Uwe Wegner

Zwei Oberliga-Niederlagen an der Spree: Waren unterliegt beim Regionalligaaufsteiger BFC Viktoria, der 1. FC Neubrandenburg beim BFC Dynamo. Die Fans in Malchow sehen sieben Tore.

Neubrandenburg.Jetzt heißt es zittern: Nach der 0:2-Niederlage der Warener Oberliga-Kicker beim Aufsteiger BFC Viktoria sind alle Blicke der Müritzstädter gen Torgelow gerichtet. Wenn der Torgelower SV Greif nach dem planmäßigen Insolvenzverfahren in der Oberliga antritt, sind die Messen für Waren gesungen. Dieser Fall wird immer wahrscheinlicher, da die „Zweite“ von Greif in die Landesliga abgestiegen ist. Also schlechte Karten für Waren. Dennoch hofft man dort weiter. „Wir wollten in der Tabelle vor Wismar bleiben, das ist uns gelungen, denn als 15. gibt es noch Hoffnung“, sagte der Vereinsvorsitzende Fred Bethke nach dem Spiel bei Viktoria. Hoffnung gab ihm auch die Leistung beim Meister, denn insbesondere in der ersten torlosen Halbzeit hielt Waren mit und hätte durch Rönsch sogar in Führung gehen können (29.). Erst ein Standardtor in der 60. Minute und später ein klares Abseitstor (70.) brachten die Müritzer auf die Verliererstraße.
Der 1. FC Neubrandenburg hat mit einer Rumpfelf das Saisonfinale beim BFC Dynamo knapp mit 0:1 verloren und dabei nicht enttäuscht. Der entscheidende Treffer fiel in der 53. Minute durch einen Hinz-Foulelfmeter. In der ersten Halbzeit hatte die Bogs-Elf sogar die riesen Chance zur Führung, aber Stürmer Arno Dwars schoss frei stehend über das BFC-Tor. „Bei der personellen Misere bin ich mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden“, so Trainer Jürgen Bogs nach Spielschluss. Der Coach informierte auch, dass in der vergangenen Woche Gespräche mit den Spielern für die kommenden Saison geführt wurden. Bis Mittwoch sollen sie zu den Angeboten Stellung beziehen.
Für Malchow lief das letzte Spiel so wie ein Großteil der Saison: Die Inselstädter verloren gegen den LFC mit 3:4. Can Kalkavan, Robin Demeter und Christoph Bergmann schossen die MSV-Tore. Bergmann „steuerte“ dann auch noch ein Eigentor bei.
Jetzt laufen auch in Malchow die Planungen für die kommende Spielzeit: „Es wird in der Mannschaft einen Schnitt geben. Einige Spieler werden den Verein verlassen und wir werden uns mit neuen Leuten verstärken“, so MSV-Trainer Sven Lange.