Erinnerung an Friedliche Revolution

Warener Denkmal erhält europäischen Designpreis

Das zentrale Erinnerungszeichen an die Friedliche Revolution 1989 bekam nun eine Auszeichnung für seine Gestaltung.
Ein Blick von oben auf das Denkmal. Zahlreiche Streben führen zu Plattformen, die mit Inschriften verziert sind.
Ein Blick von oben auf das Denkmal. Zahlreiche Streben führen zu Plattformen, die mit Inschriften verziert sind. Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper
Waren

In Waren steht das zentrale Erinnerungszeichen des Landes an die Friedliche Revolution 1989. Die Installation vor der St. Georgenkirche trägt den Titel „Perspektiven der Freiheit” und wurde nun mit dem internationalen „European Design Awards” (ED) in Gold ausgezeichnet. Der renommierte Designpreis ist nach dem „iF Design Awards“ bereits die zweite Auszeichnung in diesem Jahr für das Erinnerungszeichen der beiden Künstler Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper.

Seit 2007 organisiert und vergibt ein Verbund europäischer Fachmagazine jährlich die ED-Awards. Eine internationale Jury, die sich täglich mit Design beschäftigt, vergab insgesamt 172 Auszeichnungen in acht Kategorien. Die Installation „Perspektiven zur Freiheit“ in Waren gewann einen der 34 Gold Awards in der Kategorie „17.4 Exhibition Design“.

Im Oktober 2020 hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) das zentrale Erinnerungszeichen an die Friedliche Revolution von 1989 der Öffentlichkeit übergeben. In Waren fand 1989 die erste Montagsdemonstration auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern statt. Mit einem Gang von der St.-Georgen-Kirche zur St.-Marien-Kirche dokumentierten an diesem Tag rund 400 Menschen mit Kerzen in den Händen ihren Willen zur friedlichen Veränderung.

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