STRANDBAD FEISNECK

Warener Naturbad soll nun doch nicht umgebaut werden

In der Debatte um die Sanierung des Warener Naturbades Feisneck hat Bürgermeister Norbert Müller den Stöpsel gezogen. Die Verwaltung werde das Projekt nun nicht mehr verfolgen.
Das Naturbad an der Feisneck in Waren sollte umgestaltet werden. Natur- und Umweltschützer sahen dabei große Probleme.
Das Naturbad an der Feisneck in Waren sollte umgestaltet werden. Natur- und Umweltschützer sahen dabei große Probleme. Carina Göls
Waren.

Eine Rolle-Rückwärts hat Warens Bürgermeister am Donnerstagabend im städtischen Hauptausschuss präsentiert. Nach dem massiven Protest von Änderungswünschen am Sanierungskonzept der Verwaltung für das Naturbad Feisneck hat Möller die Sache nun komplett zurückgezogen. Die Stadt werde das Sanierungsprojekt nicht weiter verfolgen, sagte er im letzten Punkt des öffentlichen Sitzungsteil unter „Informationen”. Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses hatte das Thema nicht gestanden.

Dennoch war eine Diskussion im Ausschuss entbrannt. Die Mitstreiter in dieser politischen Arbeitsgruppe möchten die Sanierung schließlich nicht einfach ad acta legen. Sie gingen sogar einen Schritt weiter: Einhellig verständigten die Politiker sich, alle drei städtischen Bäder, Volksbad, Ecktannen und auch das Feisnecknaturbad, so zu gestalten, dass sie auch für Behinderte gut nutzbar sind. Rüdiger Prehn (Linke) sagte am Freitag: „Wir sehen uns dazu verpflichtet. Etliche UNO-Beschlüsse darf man nicht ignorieren.” Zudem müssten solchen Bäder barrierefrei sein, damit alle die gleichen Chancen haben, sie zu nutzen. Die Diskussion zum Feisneckbad werde weitergehen.

 

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