TESTPHASE

Warener Wasserschutzpolizei bekommt keine Jetskis

Derzeit testet die Wasserschutzpolizei, ob sie künftig Jetskis einsetzt. Schon jetzt ist klar: An der Müritz wird es nicht dazu kommen.
In Hamburg setzt die Polizei schon Jetskis zur Terrorabwehr, Verbrecherjagd und Personenrettung ein. In MV sollen sie etwa bei Geschwindigkeitsverstößen zum Einsatz kommen. Jedoch nicht auf der Müritz.
In Hamburg setzt die Polizei schon Jetskis zur Terrorabwehr, Verbrecherjagd und Personenrettung ein. In MV sollen sie etwa bei Geschwindigkeitsverstößen zum Einsatz kommen. Jedoch nicht auf der Müritz. Malte Christians
Waren.

Warens Wasserschutzpolizei ist nicht in die Jetski-Testphase involviert, die aktuell in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird und künftig die Ergreifung von Flüchtigen auf dem Wasser auf die ganz schnelle Tour erleichtern soll. Demnach werden die Jetskis an der Müritz auch vorerst nicht zum Einsatz kommen. Das teilte Inspektionsleiter Ingo Hagen gegenüber dem Nordkurier mit.

Hagen und das Landeswasserschutzpolizeiamt MV erklärten, dass es „den Problem-Schwerpunkt mit Jetskis” an der Müritz momentan nicht gebe. Anders sei es in Schwerin und im Ostseebereich, wo die Wassermotorräder getestet werden. Gleichzeitig betonte Hagen aber auch, dass die Wasserschutzpolizei an der Müritz über gute Technik verfüge und gute, schnelle Schlauchboote habe.

Bis zu 120 km/h schnell

Die Wasserschutzpolizei testet einen Monat lang Jetskis, um damit besser gegen die zunehmenden Verstöße auf den Binnen- und Küstengewässern vorgehen zu können. Dazu wurden zunächst zwei der Wassermotorräder angemietet. Hintergrund sei laut MV-Innenminister Lorenz Caffier (CDU), dass mit den bisher genutzten Streifen- und Schlauchbooten Geschwindigkeitsverstöße, das Befahren von Fahrverbotszonen oder andere Verstöße nur bedingt kontrolliert und geahndet werden können. Die neuen Wassermotorräder erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 Kilometer pro Stunden.

Für die Jetski-Polizisten wurden zudem Neoprenanzüge, Prallschutz-Westen, Helme und Schutzbrillen angemietet. Die Jetski-taugliche Bewaffnung müsse auch noch getestet werden. Die Erfahrungsberichte der Beamten entscheiden letztlich, ob die Jetskis angeschafft werden oder nicht. 

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Kommentare (5)

Die werden für die Flüchtlinge gebraucht, für die Rückfahrt

Ihr Horizont scheint derart eingeengt, dass auch wirklich jedes Thema bei Ihnen reflexartig einen Bezug zu Flüchtlingen auslöst.
Ich käme bei dem Artikel nie auf einen solchen Zusammenhang. Und darüber bin ich sehr froh.

Pech für Sie

Mein Horizont ist nicht eingeengt, ich vergleiche, meine Eltern sind vertriebene von 1945. Und Flüchtlinge, wird jeden Wunsch erfüllt, die brauchen sich keine Gedanken machen, wo sie das Essen für morgen herbekommen

Richtige Boote auch fuer extremely. Flachwasser und die richtige Software in Verbindung mit der Technik bringen es - Neuland hat eben zu tun den Anschluss zu halten