150. Jubiläum
Warens Feuerwehr hat was zu feiern

Wehrführer Reimond Kamrath freut sich, dass Heike Ahrent den Aufkleber so schön auf dem Löschfahrzeug angebracht hat.
Wehrführer Reimond Kamrath und Heike Ahrent freuen sich über die neuen Aufkleber auf den Löschfahrzeugen.
Nadine Schuldt

Die Warener Feuerwehr feiert 2019 ein großes Jubiläum. Und das sollen auch alle sehen – an den Löschfahrzeugen. Und es ist noch mehr geplant.

Wehrführer Reimond Kamrath ist sichtlich stolz. Neue Aufkleber zieren gleich drei Löschfahrzeuge. Aus gutem Grund. „Wir wollen damit auf unser 150-jähriges Bestehen aufmerksam machen“, sagt er. Warens Stadtsilhouette und die Jahreszahlen sind Bestandteile des „Geburtstagsaufklebers“. Schließlich wurde die Warens Freiwillige Feuerwehr am 4. Oktober 1869 gegründet. Hatte die Wehr im Gründungsjahr 19 Mitglieder, sind es aktuell über 70 aktive Mitglieder. Hinzu kommt eine Jugendwehr und eine Ehrenabteilung.

Die Kameraden wollen das große Jubiläum das ganze Jahr über zelebrieren. Zu den ersten Planungen hätten sie sich bereits Anfang 2018 getroffen, erzählt Kamrath. Bis ins letzte Detail seien die Pläne nun zwar noch nicht abgeschlossen, aber wichtige Daten stehen bereits fest.

Großer Umzug mit 150 Feuerwehrfahrzeugen

„Wir haben den St. Florians-Gottesdienst nach Waren geholt“, sagt Kamrath. St. Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute. Der Gottesdienst, der sonst im gesamten Kreisgebiet abgehalten wird, soll am 5. Mai in der Marienkirche gefeiert werden. Die eigentliche Geburtstagsfeier findet dann am 31. August statt. Mit einem Umzug und einem „Tag der offenen Tür“ am Hafen. „Unser Ziel ist es, 150 Fahrzeug für den Umzug zu organisieren“, sagt Kamrath. Dafür wollen sie auch bei Wehren aus Nah und Fern nachfragen. Zum eigentlichen Gründungstag der Wehr, am 4. Oktober, werde es dann eine Festveranstaltung im Bürgersaal geben.

2018 mussten die Kameraden zu 186 Einsätzen ausrücken, darunter auch der große Brand des Eldenburger Bootsschuppens. Auch bei vielen Hilfseinsätzen ist die Wehr dabei. Früher wurden die Kameraden nicht ganz so häufig zu Einsätzen gerufen. Von Ende 1869 bis 1879 waren sie nur bei 38 Bränden aktiv.