STIMMEN SIE AB!

Welches Kunstwerk soll in Waren an die Wende 1989 erinnern?

Ein Kunstwerk soll an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnern. Zehn Künstler haben Ihre Idee eingereicht. Nun sind Sie gefragt!
Entwurf Nr. 1: Das Kunstwerk wird aus gefärbten Beton in einem Stück hergestellt und soll 5,30 Meter breit sein.
Entwurf Nr. 1: Das Kunstwerk wird aus gefärbten Beton in einem Stück hergestellt und soll 5,30 Meter breit sein. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 2 ist ein Bronzetisch, dessen Platte die Fläche von MV abbildet. In die Fläche sind 30 Orte eingearbeite
Entwurf Nr. 2 ist ein Bronzetisch, dessen Platte die Fläche von MV abbildet. In die Fläche sind 30 Orte eingearbeitet.
Entwurf Nr. 3: Die Stimmung des Entwurfs „Geöffneter Schlagbaum“ vermittelt Unsicherheit und Jubel.
Entwurf Nr. 3: Die Stimmung des Entwurfs „Geöffneter Schlagbaum“ vermittelt Unsicherheit und Jubel. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 4: „Dialog und Aufbruch“.
Entwurf Nr. 4: „Dialog und Aufbruch“. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 5: soll ein Bronzeguss werden.
Entwurf Nr. 5: soll ein Bronzeguss werden. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 6: „Spiegel-Kerzen“. Die spiegelglatte Edelstahloberfläche reflektiert die Umgebung der Kerzen.
Entwurf Nr. 6: „Spiegel-Kerzen“. Die spiegelglatte Edelstahloberfläche reflektiert die Umgebung der Kerzen. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 7: Stele aus alten Ziegelsteinen
Entwurf Nr. 7: Stele aus alten Ziegelsteinen Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 8: „DIE ZEIT WAR REIF IST“. Der Kreis im Pflaster leuchtet im Dunkeln.
Entwurf Nr. 8: „DIE ZEIT WAR REIF IST“. Der Kreis im Pflaster leuchtet im Dunkeln. Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 9: Perspektiven zur Freiheit
Entwurf Nr. 9: Perspektiven zur Freiheit Repro: Ingmar Nehls
Entwurf Nr. 10: „Das geflügelte Wort vom Eisernen Vorhang“ soll diese Figur in rostrot sein.
Entwurf Nr. 10: „Das geflügelte Wort vom Eisernen Vorhang“ soll diese Figur in rostrot sein. Repro: Ingmar Nehls
Waren.

Seit fast zwei Wochen können die Warener einen Blick in die Zukunft werfen. Im Foyer und der ersten Etage des Rathauses sind die Entwürfe für das zentrale Erinnerungszeichen zur Friedlichen Revolution 1989 in Waren ausgestellt. Eine dieser zehn Arbeiten soll schon bald vor der Georgenkirche stehen.

Die Entscheidung, welcher Entwurf gewinnt und umgesetzt wird, trifft eine Jury am 23. September im alten Rathaussaal. In der Jury sitzen neben Warens Bürgermeister und Gabriele Daedelow vom Warener Bauamt auch Vertreter von der Landeszentrale für politische Bildung.

Entwürfe werden in ganz MV ausgestellt

Doch die Jury möchte sich auch ein Meinungsbild der Bevölkerung einholen. Darum können sich alle interessierten Bürger die Entwürfe bis zum 13. September anschauen und auch ihre Meinung dazu abgeben. Dafür wurde eine Box im Rathaus aufgestellt. Natürlich gibt es auch einen digitalen Briefkasten: Unter wettbewerb1989@lpb.mv-regierung.de kann man seine Meinung auch per Mail kundtun.

Das Kunstwerk soll über die Ereignisse vor Ort hinausweisen und an die Friedliche Revolution im gesamten Bundesland erinnern. Darum werden die Entwürfe landesweit in 16 Städten ausgestellt. Konkret sind das: das Anklamer Rathaus, das Stadtmuseum in Bergen, das Demminer Rathaus,der cultura mobile e.V. in Gnoien, St. Spiritus in Greifswald, das Grevesmühler Rathaus, das Güstrower Rathaus, das Ludwigsluster Rathaus, das Kulturquartier in Neustrelitz, die Nikolaikirche in Pasewalk,die Rostocker Petrikirche, das Schweriner Rathaus, das Amt für Planungen und Bau in Stralsund, das Ueckermünder Rathaus und Wismarer Volkshochschule.

Anerkennung der historischen Bedeutung der Stadt Waren

Der Entwurf wird dann beim großen Festakt am 16. Oktober präsentiert. Das Erinnerungszeichen soll an dem Ort aufgestellt werden, wo am 16. Oktober 1989 der erste Demonstrationszug im Norden der DDR seinen Ausgangspunkt hatte. Noch vor den großen Städten machten sich damals nach dem Fürbittgottesdienst in der St. Georgen Kirche 400 mutige Menschen mit Kerzen in den Händen auf, um den öffentlichen Raum für sich zu beanspruchen. Als Anerkennung der historischer Bedeutung hatte der Landtag beschlossen, Waren zum zentralen Gedächtnisort des Landes für die Friedliche Revolution 1989 zu ernennen.

Was meinen Sie, liebe Leser? Welches der vorgestellten zehn Kunstwerke stellt aus Ihrer Sicht die Ereignisse vom Herbst 1989 am besten dar? Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den Entwürfen an red-waren@nordkurier.de, oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer 03991 641345 an. Um ein Meinungsbild einzuholen, können Sie auch bei unserer Abstimmung bis zu drei Entwürfe favorisieren:

 

 

 

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