SCHIFFSMODELLE ZU VERGEBEN

Wer will eine „Gorch Fock“ im Mini-Format?

Werner Reichard hat einen Faible für Schiffsmodelle. Seine maritimen Schätze möchte er jetzt an neue Besitzer abgeben.
Werner Reichard und seine Frau Ute besuchen die Trödelmärkte der Region, wie kürzlich in Jabel. Dabei machen di
Werner Reichard und seine Frau Ute besuchen die Trödelmärkte der Region, wie kürzlich in Jabel. Dabei machen die Rechliner auf eine Sammlerleidenschaft aufmerksam. Susann Salzmann
Rechlin.

Früher waren Ute und Werner Reichard häufig zu Gast auf Trödel- und Flohmärkten. Mittlerweile aber nutzt das Rechliner Ehepaar nur noch selten die Möglichkeit, für ihre Dinge einen Käufer zu finden. Kürzlich führte sie ihr Weg allerdings nach Jabel. Für den 78-jährigen Werner Reichard von der Südmüritz fast eine Mission: Er hoffte, Interessenten für seine Schiffs- und Bootmodelle zu finden.

So wie etwa für das Segelboot namens „Joerg“, das auf seinen Namen läuft und ein Preisschild mit der Zahl „65“ ausweist. Die Modelle abzugeben, falle ihm nicht leicht. Aber er habe ein Alter erreicht, in dem er sich sorge, dass die Nachbauten in irgendeiner Ecke vergammeln.

Ein Meter lang, einen halben hoch, Bauzeit: drei Jahre

Ein Modell, das dieses Schicksal in gar keinem Fall erleiden soll, ist die berühmt-berüchtigte „Gorch Fock“. Die steht bei Reichards in Rechlin, nachgebaut im Maßstab 1:87. „Sie ist allein etwa einen Meter lang und reicht rund 50 Zentimeter in die Höhe“, erzählte der Modellbaufreund. Er selbst habe es innerhalb von drei Jahren zusammengebaut. „Investiert“ hat er in das Segelschulschiff der Marine 720 Euro.

Ob der neue Besitzer auch so viel für den Gorch-Fock-Nachbau ausgeben würde? Wer eher auf Wassergefährte fokussiert ist, kann darüber hinaus Reichards drei Mississippi-Dampfer inklusive Schaufelrad in Augenschein nehmen.

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