FALSCHMELDUNG

Wirbel um Genehmigung des Fusion-Festivals

Eine Nachricht über das angeblich genehmigte Fusion-Festival sorgte für viel Ärger. Der Landkreis stellt klar, was der Stand der Dinge ist.
Landkreis und Stadt Röbel sind angesichts des Lockdowns derzeit die Hände gebunden, eine Genehmigung für das Fu
Landkreis und Stadt Röbel sind angesichts des Lockdowns derzeit die Hände gebunden, eine Genehmigung für das Fusion-Festival 2021 zu erteilen. Christian Charisius
Lärz ·

Für Euphorie und Unverständnis gleichermaßen sorgten Mittwochnachmittag Medienberichte über das Fusion-Festival in Lärz. Demnach habe der Kreis Mecklenburgische Seenplatte das Treiben in Pandemie-Zeiten mit mehreren Zehntausenden Besuchern genehmigt. „Das ist eine völlige Falschmeldung“, stellte Kreissprecherin Haidrun Pergande nach dem überraschenden Medienbericht klar, der kurze Zeit nach seinem Erscheinen auch schon wieder zurückgenommen wurde.

Diese Zeit reichte aber offenbar, damit Leute bei Landkreis und auch in der Redaktion ihrer Empörung Luft machten und ihr Unverständnis über die vermeintliche Entscheidung kundtaten. Dabei haben Landkreis und das Röbeler Ordnungsamt derzeit keine Handhabe, sich für oder gegen das Stattfinden der Fusion auszusprechen. Denn noch bestimmt die Corona-Landesverordnung den Festival-Kurs 2021. Darin ist jedoch eindeutig geregelt, dass Großveranstaltungen derzeit verboten sind.

Zwei PCR-Tests für alle Besucher vorgesehen

Der Kulturkosmos-Verein als Veranstalter der Fusion hatte ein Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet und beabsichtigt, das Festival an zwei Wochenenden stattfinden zu lassen, nachdem es 2020 bereits schon einmal Corona-bedingt abgesagt wurde. Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, planen die Veranstalter, alle Teilnehmenden am Tag der Anreise mit einem PCR-Test auf eine Corona-Infektion zu testen. Kurze Zeit später soll laut Fusion-Konzept ein weiterer PCR-Test für alle auf dem Festival durchgeführt werden, „um die Gefahr eines Infektionsgeschehens durchgehend und lückenlos zu vermeiden“.

Im Jahr 2019 besuchten 70.000 Fusion-Fans das Festival. In diesem Jahr sollten die Festivalbesucher auf zwei Wochenende aufgeteilt werden. Das würde einen Auflauf von rund 35.000 Besuchern zu jedem der beiden Termine bedeuten. Hinzu kämen Helfer und Mitarbeiter, die das Festival absichern.

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Kommentare (4)

Festival? Nennt das Kind ruhig beim Namen: genehmigte Drogenparty ! Findet zum Glück nicht statt.

Waren Sie schon mal dabei oder woher haben Sie Ihre Erkenntnisse?

Hitl ähh hürl ach keine Ahnung was seinr Glyphen bedeuten, lässt mal wieder Insiderwissen durchblicken. Tja als Drogenopfer kennt er sich mit Drogen eben aus. Gönn dir n Line Perventin dann geht's wieder.

Mit dem Perventin hast'es ihm aber gegeben, alle Achtung :-)
Ich hätt' dann gerne die Schoki-Variante.