FUßBALL IN DER SEENPLATTE

Wo kickt der PSV Röbel/Müritz in der kommenden Saison?

In welchen Ligen die Fußballer aus Röbel künftig spielen, ist noch alles andere als klar. Der Verein hat sich in der Sache aber klar positioniert.
Matthias Schütt Matthias Schütt
Das Team vom PSV Röbel ist derzeit im Ungewissen über die kommende Saison.
Das Team vom PSV Röbel ist derzeit im Ungewissen über die kommende Saison. Jens-Uwe Wegner
PSV-Vorstandsvorsitzender Christian Prasser (rechts)
PSV-Vorstandsvorsitzender Christian Prasser (rechts) Jens-Uwe Wegner
Röbel.

Die Entscheidung ist gefallen – zumindest aus Vereinssicht. „Es macht einfach keinen Sinn. Wir sind sportlich abgestiegen und steigen auch ab“, sagte Christian Prasser, Vorstandsvorsitzender des PSV Röbel/Müritz.

Der Verein stand nach Ablauf der Saison in der Fußball-Landesklasse Staffel II auf einen Abstiegsplatz und sollte daher kommende Spielzeit in der Kreisoberliga des Kreisfußballverbandes (KFV) Mecklenburgische Seenplatte kicken. Durch den freiwilligen Rückzug von Tus Neukalen vergangene Woche erhielten die Röbeler aber doch ein Startrecht vom Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern für die kommende Spielzeit in der untersten Landesklasse. Dies lehnte der Verein nach einer Beratung aber ab.

„Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen. Langfristig ist es unser Ziel, aber wieder auf Landesebene zu spielen“, so Christian Prasser. „Jetzt wollen wir mit unseren jungen Spielern aber erst mal wieder den Spaß am Fußball zurückgewinnen.“

Kreis- und Landesverband müssen jetzt entscheiden

So war der PSV-Plan, in der kommenden Serie 2019/20 mit zwei Teams zu starten. Das abgestiegene Landesklasseteam sollte in der Kreisoberliga kicken, die „Zweite“ in der Kreisliga. Doch da spielt aktuell der Landesfußballverband nicht mit. „Der PSV wird damit zusammen mit den ebenfalls zurückgezogenen Teams des TuS Neukalen (Rückzug am 20. Juni) und der zweiten Mannschaft des FSV Einheit 1949 Ueckermünde (Rückzug bereits vor dem 1. Saisonspiel) an das Tabellenende der Staffel gesetzt“, heißt es auf der Facebookseite des Verbandes. „Alle Teams dürfen laut der gemeinsamen Spielordnung des LFV MV und der angeschlossenen Fußballkreise in der kommenden Saison nur in die unterste Spielklasse des jeweiligen Kreisverbandes eingegliedert werden.“

Damit will man sich beim PSV aber nicht zufrieden geben, der sich bereits mit dem KFV Mecklenburgische Seenplatte um Spielausschussobmann Reinhard Wagenknecht sowie dem Vorsitzenden des KFV-Sportgerichtes, Harald Callies, verständigte. Ein endgültiges KFV-Votum über die Eingliederung des PSV Röbel/Müritz sollte bei gestrigen Vorstandstreffen endgültig geklärt werden.

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