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Wolf reißt elf Schafe am Drewitzer See

Wieder sorgt ein Wolf für Aufsehen: Diesmal hat das Raubtier elf Schafe am Drewitzer See bei Alt Schwerin gerissen. Landwirtschafts- und Umweltminister Backhaus meldete sich daraufhin zu Wort.
Malte Schindel Malte Schindel
Ein Wolf hat am Drewitzer See bei Alt Schwerin am Sonntag elf Schafe gerissen (Symbolbild).
Ein Wolf hat am Drewitzer See bei Alt Schwerin am Sonntag elf Schafe gerissen (Symbolbild). Bernd Thissen
Alt Schwerin.

Ein Wolf hat am Drewitzer See bei Alt Schwerin am Sonntag elf Schafe gerissen. Das teilte die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern am Montag mit.

In der Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirdschaft und Umwelt hieß es weiter: „Nach der Rissbegutachtung ist ein Wolf als Verursacher des Nutztierrisses wahrscheinlich. Zur weiteren Untersetzung des Befundes wurden Genetikproben entnommen. Der Grundschutz der Herde war in diesem Fall nicht gewährleistet.”

Jede Sichtung soll mitgeteilt werden

Der Wolf sorgte in den vergangenen Tagen immer wieder für Aufsehen in MV. Erst am Samstagmittag war zwischen Pinnow bei Anklam und der Zecheriner Brücke an der B110 ein weiblicher Wolf bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Bereits am 3. Oktober kam der in MV besenderte Wolf Anton bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Das Tier aus dem Kalißer Rudel war in Niedersachsen überfahren worden.

Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus erklärte am Montag nach dem Vorfall bei Alt Schwerin: „Ich habe volles Verständnis dafür, dass Nutztierrisse durch Wölfe für Ärger bei Tierhaltern und für Diskussionen bei Anwohnern sorgen. Wir arbeiten intensiv an dem Thema. Deshalb ist es wichtig, jede Sichtung eines Wolfes dem Wolfsmanagement des Landes MV mitzuteilen und Fotos oder Videoaufnahmen zur Auswertung zur Verfügung zu stellen.”

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