BÜRGERINITIATIVE

Wredenhagen wird aktiv gegen Atommüll

Die Wredenhagener wollen keinen Atommüll unter ihrem Ort. Auf einer Info-Veranstaltung erhielten sie nun Tipps, was sie dagegen tun können.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Bei der Veranstaltung drückten die Gegner eines möglichen Atommüll-Endlagers auf Transparenten aus.
Bei der Veranstaltung drückten die Gegner eines möglichen Atommüll-Endlagers auf Transparenten aus. Nadine Schuldt
Sam Bohr (r.) hatte zu der Veranstaltung den Fachmann Jochen Stay von der Anti-Atommüll-Organisation "ausgestrahlt" zu der Info-Veranstaltung eingeladen.
Sam Bohr (r.) hatte zu der Veranstaltung den Fachmann Jochen Stay von der Anti-Atommüll-Organisation "ausgestrahlt" zu der Info-Veranstaltung eingeladen. Nadine Schuldt
Siegrid Schacht ist eine von 170 Bürgern, die es zu der Info-Veranstaltung in der neuen Sporthalle zog.
Siegrid Schacht ist eine von 170 Bürgern, die es zu der Info-Veranstaltung in der neuen Sporthalle zog. Nadine Schuldt
Wredenhagen.

Rund 170 Menschen aus Wredenhagen und der Umgebung besuchten am Montagabend die neue Sporthalle des Ortes, um an einer Info-Veranstaltung gegen ein mögliches Atommüll-Endlager in dem Ort teilzunehmen. Aufmerksam verfolgten sie den Vortrag von Jochen Stay, Mitglied der Anti-Atommüll-Organisation "ausgestrahlt".  Sam Bohr aus der Gemeinde Eldetal hatte ihn eingeladen, da "ausgestrahlt" Anfang Juli auf ihrer Internetseite eine Karte veröffentlicht hatte, derzufolge Wredenhagen die geologischen Möglichkeiten für ein Atommüll-Endlager biete.

Experten-Tipp: So früh wie möglich Protest organisieren

Jochen Stay schilderte am Montagabend ausführlich die gesetzlichen Hintergründe und den Ablauf der bundesweiten Standort-Suche und den Beginn der Einlagerung. "Der Standort soll 2031 feststehen und dann soll der Ausbau des Lagers etwa 20 Jahre dauern", sagte Stay zu gesetzlich-geplanten Richtwerten. Er ging bei Nachfragen von Bürgern auch auf die unterirdische Beschaffenheit von Wredenhagen ein. "Unter dem Ort gibt gibt es einen Salzstock, der eine Ausdehnung von elf bis zwölf Quadratkilometer besitzt", sagt er.

Stay gab den Einwohnern den Tipp, sich frühzeitig und umfassend mit der Thematik zu beschäftigen zu. "Wenn man zu spät loslegt, bleibt zu wenig Zeit." Darüber hinaus warb er auch dafür, zu protestieren - beispielsweise in Form einer Unterschriftensammlung.

Auch Bürger aus dem Umland sind beunruhigt

Bürger wie Sam Bohr und Ortsvorsteherin Marianne Schmidtke wollen nun nächste Woche erstmals zusammenkommen, um erste rechtliche Grundlagen zur Gründung einer Bürgerinitiative gegen ein Atommüll-Endlager zu besprechen. Sie freue sich, dass unter den Interessierten sowohl Besucher aus Wredenhagen waren als auch aus der Umgebung des Ortes.

Dazu zählen zum Beispiel Gisela und Manfred Weidemann aus dem benachbarten Kambs: "Die Bürgerinitiative ist gebongt, da sind wir dabei", sagte Manfred Weidemann. Es sei entscheidend, dass die Initiative auch von Kommunalpolitikern gemacht wird, um weiteren Widerstand bei Bürgern zu aktivieren.

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Kommentare (11)

Lieber NK bihr könnt die Wahrheit immer wieder löschen, sie wid trotzdem ans Licht kommen!

Kommentar zu Neubrandenburg Marktplatz

Das Migrantengangs zunehmend öffentlichen Raum besetzen, ist nichts Neues. Schauen sie in den Westen, da gibt es jeden Abend größere Ausschreitungen. Ich versuche mal eine Statistik zu posten, die hoffentlich die ganze Diskussion über mehr Flüchtlinge beenden sollte.

Mord/Todschlag:
2014: 122
2018: 430

Sexuelle Übergriffe
2014: 848
2018: 6046

Körperverletzung etc
2014: 18512
2018: 73177

Quelle: BKA

Erschrocken? Keine Angst, es gibt eine Alternative für Deutschland. Am 1. wird gewählt und Abschiebungen sind Ländersache!

Interessant was Atommüll alles anrichten kann...

Bitte ordentlichen nach Harvard zitieren und entsprechend die Quellen aufzeigen, dann könnte es eine qualitative Diskussion werden.

Bevor Sie hier irgendwelchen Unsinn posten, schauen Sie doch auf der BKA-Webseite selbst nach. Dort sind alle PKS-Daten einsehbar. Und ihre Zahlen sind davon weit entfernt.
Aber es ist wohl leichter, Fakes zu teilen, schließlich steht ja eine Quelle bei...

Was haben sokche besoffenen und zugedröhnten Rechtsradikale eigentlich im Internet zu suchen?
Knast oder Entzugsklinik wäre das Einzige was hier notwendig wäre.
Die ArierfaschistenDeutschlands werden auch nach den Wahlen Opposition bleiben. Mit Verbrechern wie Kalbitz koaliert freiwillig kein normal Denkender.

Nein qualitative Diskussionen werden vom Nordkurier beendet!

Die Daten stammen aus der PKS 2014 und 2018. Ich würde mir ja gerne die Mühe machen und die einzelnen Tabellen raussuchen, habe aber keine Lust darauf, mir für ein Kommentar der eh zensiert wird, solche Mühe zu machen.

Ihre zahlen sind einfach 1:1 von der Zusammenstellung der Wählerinitiative "wir in Herten e. V." kopiert. Diese Quelle haben Sie nicht angegeben... falsch zitiert... Diese beziehen sich dann auf das Dokument der BKA.. Ich kann die von Ihnen falsch zitierten Zahlen dort nicht alle finden... Hinterfragen Sie am besten mal Ihrer Recherche Arbeit und versuchen Sie wissenschaftliche Quellen zu verwenden und nicht auf graue Literatur sich zu berufen, wie irgendwelche Foren Beiträge einer Wählerinitiative oder dem afd Archiv...

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2018.html

Was ich sagen wollte, wir wollen ja lesen was Sie schreiben. Bloß wir können Ihnen nicht folgen, wenn Sie die Sachen nicht richtig zitieren und verweisen.. Wäre so klasse. Also nach Harvard und alles ist schicki :-D sonst sieht das wie bei ihrem Kopieren aus der Wählerinitiative wieder aus.. und das wiederum kann zu Urheberrechtsverletzung führen.. sollten Sie nicht ordentlich zitieren und die Quelle angeben... Will doch nur Ihr bestes... So ich hau ab :-D

Link oben, Seite 16, wenn sie nicht alles lesen wollen.
2014:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2015.html?nn=62336

Ich verstehe sie nicht. Alle Polizeistatistik in denen Migranten und Ausländer getrennt erfasst werden, geben an, dass Migranten überproportional kriminell sind... (und zwar stark überproportional). Die Gefängnisse laufen über mit ausländischen Straftätern. Die "Deutschen" mit Migrationshintergrund schneiden in den Statistiken nicht viel besser ab.
Aber sie behaupten weiterhin, dass das alles nicht stimmt.
Wenn ich ein Problem erkenne, handel ich entsprechend. Sie scheinen dagegen zu versuchen das Problem zu ignorieren. Aber glauben sie mir, dass Problem verschwindet dadurch nicht. Und in diesen Fall wird es ermutigt weiter so zu machen.

dass Wredenhagen überhaupt in die nähere Auswahl kommt, da hier Große Granit vorkommen fehlen. I Sand wird niemand irgend welchen Atommüll endlagern! Alles nur Heiße Luft und Wahlkampf der Grünen!