ARBEITSEINSATZ

Wredenhagener packen im vergessenen Burgpark an

Einwohner haben in Wredenhagen begonnen, aus einem Waldstück wieder einen Park zu machen. Dazu waren nicht nur viele fleißige Hände nötig, sondern auch Karten aus dem 18. Jahrhundert.
Petra Konermann Petra Konermann
Christel Griesbach, Barbara Friedl und Annegret Möhring (von links) gehörten am Sonnabend zu den vielen Helfern, die Ordnung in den lange vergessenen Wredenhagener Burgpark brachten.
Christel Griesbach, Barbara Friedl und Annegret Möhring (von links) gehörten am Sonnabend zu den vielen Helfern, die Ordnung in den lange vergessenen Wredenhagener Burgpark brachten. Petra Konermann
Wredenhagens Bürgermeisterin Marianne Schmidtke vor einem Stein, der im Burgpark schon seit Ewigkeiten zu finden ist. Warum er hier aufgestellt wurde, das weiß man heute nicht mehr.
Wredenhagens Bürgermeisterin Marianne Schmidtke vor einem Stein, der im Burgpark schon seit Ewigkeiten zu finden ist. Warum er hier aufgestellt wurde, das weiß man heute nicht mehr. Petra Konermann
Gut zwei Dutzend Wredenhagener waren gekommen, um im Burgpark aufzuräumen. Der war seit seit dem 18. Jahrhundert sich selbst überlassen.
Gut zwei Dutzend Wredenhagener waren gekommen, um im Burgpark aufzuräumen. Der war seit seit dem 18. Jahrhundert sich selbst überlassen. Petra Konerman
Wredenhagen.

Das war ein Arbeitseinsatz der besonderen Art: Jahrzehnte lang lag der Park am Fuße der Wredenhagener Burg im Dornröschenschlaf. Am Sonnabend rückten nun rund 25 Wredenhagener an, um den Park wieder auf Vordermann zu bringen.

Dass die Gemeinde, die zu dem Arbeitseinsatz aufgerufen hatte, überhaupt auf dieses vergessene Naturkleinod gestoßen war, das ist dem Gemeindezentrum zu verdanken, das als Neubau im Dezember eingeweiht wurde. Bei den Planungen dazu, so berichtet es Wredenhagens Bürgermeisterin Marianne Schmidtke (parteilos), habe es die Vorschrift gegeben, dass das Zentrum einen gewissen Abstand zum Wald haben müsse. Moment mal,Wald? „Wir in Wredenhagen wussten schon immer, dass dies kein Waldstück, sondern unser Park ist”, machte Marianne Schmidtke deutlich.

Weiterer Einsatz noch im März

Die Gemeinde setzte durch, dass der „Wald” durch den Landkreis wieder in einen Park umgewidmet wurde. Das gelang auch, weil noch historische Karten und Unterlagen aus dem 18. Jahrhundert vorhanden waren. „Es ist darauf deutlich zu erkennen, dass es an der Burg um 1790 herum, als hier ein Gut war, einen Park mit Wegen gab”, berichtete Bürgermeisterin.

Dass der Wredenhagener Burgpark nun wieder auch ganz offiziell ein Park ist, bringt für die Wredenhagener Pflichten mit sich: Das Areal muss wie ein Park aussehen und dementsprechend gepflegt werden. Deshalb gab es jetzt einen ersten Arbeitseinsatz, ein weiterer soll noch im März folgen. „Es sind Sitzgelegenheiten geplant. Der Park soll zum Spazierengehen, zum Verweilen und zum Spielen einladen, so, wie es früher mal war”, erklärte Bürgermeisterin Schmidtke.

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