Arbeitsgruppe einig
Zentraler Gedenkort soll an der Warener Georgenkirche entstehen

An der Georgenkirche gibt es bereits einen Gedenkstein – nun soll noch ein Denkmal dazu kommen.
An der Georgenkirche gibt es bereits einen Gedenkstein – nun soll noch ein Denkmal dazu kommen.

Der grobe Ablauf für die Gedenkveranstaltung an der Müritz steht. Nun werden Einzelheiten geplant.

Der zentrale Erinnerungsort des Landes zum Gedenken an die friedliche Revolution im Jahr 1989 könnte an der Warener Georgenkirche entstehen. Auf diesen Favoriten einigte sich eine Arbeitsgruppe, die sich in dieser Woche in der Müritzstadt getroffen hat. Das teilte die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur am Freitag mit.

Gemeinsam mit Zeitzeugen hätten Vertreter aus Verwaltung, Kirche und Bürgerschaft den Rahmen für die am 16. Oktober 2019 geplanten Feierlichkeiten in Waren erarbeitet. Dabei waren unter anderem Mitarbeiter des Warener Rathauses, der Landtagsverwaltung, der Kirchen und der Landeszentrale für Politische Bildung.

Festakt in der Marienkirche

In verschiedenen Arbeitsgruppen werden nun der Ablauf und die Höhepunkte der Gedenkveranstaltung am 16. Oktober geplant. Im Mai sollen die Ergebnisse beim nächsten großen Arbeitstreffen zusammengeführt werden.

Nach dem aktuellen Stand soll die Gedenkveranstaltung am 16. Oktober dieses Jahres mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Warener Georgenkirche beginnen. Von dort geht es in Erinnerung an die Montagsdemonstrationen zum Neuen Markt. In der Marienkirche soll dann ein Festakt stattfinden. Beendet werde die Gedenkveranstaltung im Müritzeum.