„BILD”-BERICHT

Zieht Günther Krause bald ins Dschungelcamp?

Günther Krause hat sich auf Nordkurier-Anfrage zu dem Gerücht geäußert, er ziehe demnächst ins Dschungelcamp ein. Der frühere Verkehrsminister und Verhandler des deutschen Einigungsvertrags hält sich alle Optionen offen.
dpa
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Von der Zwangsräumung ins Dschungelcamp? Günther Krause
Von der Zwangsräumung ins Dschungelcamp? Günther Krause RTL/Bernd Wüstneck
Berlin.

Wenige Wochen vor dem Start der neuen Dschungelcamp-Staffel gibt es Hinweise auf einen Einzug des früheren Politikers Günther Krause (65). Die „Bild”-Zeitung (Montag) berichtet, Krause habe einen Vorvertrag für die RTL-Ekelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” unterschrieben.

Krause zum Nordkurier: "Habe weder Ja noch Nein gesagt"

Krause stellte die Angelegenheit im Gespräch mit dem Nordkurier am Montagmorgen etwas anders da: "Es hat eine Anfrage gegeben, aber weiter noch nichts", sagte der frühere Politiker und einstige Bundesverkehrsminister. Auf die Frage, ob es womöglich doch noch zu einer einigen kommen könnte, sagte er: "Ich denke ich nicht. Man hat mich gefragt - und naja gut, da habe ich weder ja noch nein gesagt."

Nachdem der Vorgang nun aber in der Öffentlichkeit gelandet sei "hat mein Freund Peter-Michael Diestel mir geraten, mir das gut zu überlegen. Das werde ich tun und am Ende die richtige Entscheidung treffen."

Anfang des Jahres knapp der Zwangsräumung entgangen

Der Rechtsanwalt und frühere Politiker Peter-Michael Diestel hatte Krause bereits in einem Rechtsstreit Anfang des Jahres vertreten: Damals hatte Krause ein Haus in Fincken bei Röbel kurz vor der Zwangsräumung verlassen. Vorher gab es eine komplizierte Auseinandersetzung mit den eigentlichen Besitzern des Anwesens. Krause wäre der erste Ex-Politiker, der bei der Show mitmacht. Er hatte 1990 als Chef-Unterhändler der DDR den deutsch-deutschen Einheitsvertrag unterschrieben und war später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990–1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte. Später war er als Unternehmer tätig, auch derzeit beschäftigt er sich mit Projekten in der Energiewirtschaft.

Auf die Tatsache, nun erneut auf der ersten Seite der BILD-Zeitung gelandet zu sein, blickt Krause mit gemischten Gefühlen: "Alle paar Monate passiert mir das. Das hängt wohl damit zusammen, dass ich kein normaler Bundesminister war, sondern seinerzeit den Einheitsvertrag mit ausgehandelt habe. Wenn ich normaler Bundesminister gewesen wäre, dann würde heute keiner mehr über mich reden." 

Weitere Namen für Dschungelcamp im Gespräch

Die „Bild” hatte berichtet, Krause müsse noch einen medizinischen Test überstehen, um im Januar in den australischen Dschungel ziehen zu können. Die Zeitung nannte mit Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis (43) und Schauspielerin Doreen Dietel (44) weitere Dschungelcamp-Kandidaten für die 13. Staffel. Über letztere hatte bereits der Münchner „Merkur” berichtet.

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