Absatz der Bitburger Braugruppe weiter gesunken

Absatz der Bitburger Braugruppe weiter gesunken
Absatz der Bitburger Braugruppe weiter gesunken
Fredrik von Erichsen

Auf dem bundesweit schrumpfenden Biermarkt kämpft auch die Bitburger Braugruppe mit rückläufigen Absatzzahlen: In 2017 verkaufte sie 6,8 Millionen Hektoliter, rund 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen in Bitburg in der Eifel mitteilte.

Der Umsatz dagegen legte mit 786,6 (2016: 786,0 Mio) Millionen Euro leicht zu. Dies gehe auch auf Preiserhöhungen bei den beiden Marken Licher und Wernesgrüner zurück, sagte der Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe, Axel Dahm, am Dienstag.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnete er mit einem „deutlicheren Umsatzwachstum” bei erneut leichtem Absatzrückgang: Denn Mitte Januar hatte die Gruppe die Preise für alle Marken erhöht. „In jedem Preiserhöhungsjahr muss man davon ausgehen, dass man (beim Absatz) nicht wachsen kann. Wenn man leicht verliert, ist das schon gut.” Die Preiserhöhungen seien notwendig gewesen, auch um die Wertigkeit des Bieres wieder mehr in den Fokus zu stellen.

Zur Braugruppe gehören neben der Hauptmarke Bitburger auch König Pilsener, Königsbacher, Köstritzer, Licher, Nette und Wernesgrüner.