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Mindestens 55 Tote bei Boko-Haram-Überfällen im Nordosten Nigerias

Bei zwei Überfällen auf Dörfer im Nordosten Nigerias haben Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in dieser Woche mindestens 55 Menschen getötet. In den Gemeinden Bale und Kayamla im Bundesstaat Borno hätten sie zudem mehrere Häuser in Brand gesteckt, zitierte die Zeitung «Vanguard» Bewohner und einen Bürgerwehr-Vertreter. Soldaten hätten sie in Vororten der Stadt Maiduguri gestoppt. Unter Berufung auf Militärkreise schrieb die Zeitung, die schwer bewaffneten Boko-Haram-Kämpfer hätten die Offensive auf die Stadt gestern am späten Abend begonnen.