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ADAC stellt sich neu auf - Debatte über Reformprogramm

ADAC stellt sich neu auf - Debatte über Reformprogramm
ADAC stellt sich neu auf - Debatte über Reformprogramm
Peter Kneffel

Der ADAC stellt sich neu auf. Rund 190 Delegierte sind am Samstagvormittag in München zu einer außerordentlichen Hauptversammlung zusammengekommen, um über eine umfassende Reform des Autoclubs zu beraten.

Der ADAC will damit die tiefe Vertrauenskrise überwinden, in die er nach Bekanntwerden der Fälschungen beim Autopreis «Gelber Engel» gestürzt war. «Das Programm «Reform für Vertrauen» ist die sehr ambitionierte und ernst gemeinte Anstrengung des gesamten ADAC, sein früheres Ansehen zurückzugewinnen», sagte der kommissarische ADAC-Präsident August Markl.

Kernpunkt des Reformprogramms ist eine Ausgliederung der wirtschaftlichen Aktivitäten des ADAC. Zugleich will Europas größter Autoclub mit knapp 19 Millionen Mitgliedern ein Verein bleiben und sich an dem Grundsatz orientieren: «Das Mitglied steht im Mittelpunkt.»