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AfD-Politiker sieht in Anschlag Rechtfertigung für Pegida

AfD-Politiker sieht in Anschlag Rechtfertigung für Pegida
AfD-Politiker sieht in Anschlag Rechtfertigung für Pegida
Bernd Settnik

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, interpretiert den Anschlag auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» als Rechtfertigung für die Anti-Islam-Bewegung Pegida.

«All diejenigen, die bisher die Sorgen der Menschen vor einer drohenden Gefahr durch Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft», sagte Gauland. Der tödliche Angriff auf die Redaktion des französischen Satiremagazins sei ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit.

Er fügte hinzu: «Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht.» Die etablierten Parteien sollten sich deshalb gut überlegen, ob sie bei ihrer Haltung, «die Menschen von Pegida weiter zu diffamieren», bleiben wollten.