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Airbus dürfte nur dank Dassault-Verkauf Gewinnsprung hinlegen

Airbus dürfte nur dank Dassault-Verkauf Gewinnsprung hinlegen
Airbus dürfte nur dank Dassault-Verkauf Gewinnsprung hinlegen
Guillaume Horcajuelo

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus legt heute seine Geschäftszahlen für das erste Quartal vor. Analysten erwarten, dass ein lukrativer Verkauf von Aktien des Jet-Herstellers Dassault den Gewinn deutlich nach oben getrieben hat.

Ohne diesen Einmaleffekt rechnen Experten allerdings mit einem niedrigeren Überschuss als in den ersten drei Monaten des Vorjahres.

Mit 134 Flugzeugen lieferte die Verkehrsflugzeugsparte in den ersten drei Monaten sieben Exemplare weniger aus als im Vorjahreszeitraum. Unterdessen dürften die Anlaufkosten für die Produktion des jüngsten Flugzeugtyps A350 die Effizienzgewinne beim weltgrößten Passagierjet A380 aufgezehrt haben, schätzten die Deutsche-Bank-Analysten Benjamin Fiedler und Milene Kerner.

Im Jahr 2014 hatte der Konzern dank guter Geschäfte mit Verkehrsflugzeugen so gut verdient wie nie zuvor. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,3 Milliarden Euro - trotz hoher Extrakosten für den Militärtransporter A400M.