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Allofs widerspricht Treueschwur De Bruynes

Manager Klaus Allofs vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat noch einmal klar gestellt, dass ein vermeintliches Treuebekenntnis seines umworbenen Spielers Kevin De Bruyne zum VfL keines war.

«Es gibt keinerlei Veranlassung, irgendwelche Treue-Schwüre abzugeben», teilte der VfL als Statement von Allofs mit. Am Abend zuvor waren De Bruyne bei einer Preisverleihung in Hamburg Worte in den Mund gelegt worden, die für großen Wirbel gesorgt hatten.

Moderator Alexander Bommes ließ dem angeblich von Manchester City umworbenen De Bruyne einen folgenschweren Satz nachsprechen: «Ich, Kevin De Bruyne, werde auf jeden Fall diese Saison beim VfL Wolfsburg spielen.» Dies kritisierte Allofs noch einmal vehement: «Wer die gesamte Moderation verfolgt hat, weiß, dass das ein Spaß sein sollte, den Kevin spontan mitgemacht hat. Letztlich war der Verlauf des Gesprächs aber absolut unangebracht.»

Ohnehin geht Allofs davon aus, dass sich die Situation um den belgischen Nationalspieler «sicherlich zuspitzt». Das liege daran, «dass wir nur noch ein paar Tage haben», sagte Allofs dem Bezahl-Sender Sky Sport in Anspielung auf das Ende der Transferperiode Ende des Monats.

Zuvor hatte sich De Bruyne, der beim deutschen Vizemeister und Pokalsieger einen Vertrag bis 2019 besitzt, nicht festlegen wollen. «Ich denke, ich bin jetzt in einer familiären Mannschaft. Das tut mir gut», hatte der Mittelfeldspieler eher ausweichend geantwortet.

Allofs unterstrich derweil noch einmal die Bedeutung De Bruynes für den VfL, der sich unter den Spitzenclubs etablieren wolle. «Und dazu gehört eigentlich ein Kevin De Bruyne.» Man habe aber gesagt, dass man sich seriös damit auseinandersetzen werde, wenn es ein Angebot gebe. «Um dann hoffentlich den Spieler davon zu überzeugen, dass der richtige Verein der VfL ist», meinte Allofs.