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Am Limit: Ferraris Motorenproblem - Vettel: Nicht ideal

Am Limit: Ferraris Motorenproblem - Vettel: Nicht ideal
Am Limit: Ferraris Motorenproblem - Vettel: Nicht ideal
Andrej Isakovic

Den Rückflug am Abend in die Heimat hatte Sebastian Vettel schon vorher klargemacht. Mit an Bord nahm er aber unerwartet viel Frust und Enttäuschung.

«Das ist nicht ideal und stolz können wir darauf nicht sein», räumte der viermalige Weltmeister ein. Seine WM-Mission bekam im zweiten Rennen seines zweiten Ferrari-Jahres bereits einen empfindlichen Rückschlag.

Der Motor sei zu 90 Prozent hin, musste Teamchef Maurizio Arrivabene zerknirscht feststellen. Angesichts limitierter Triebwerke im Kampf gegen die Silberpfeile wahrlich nicht vorteilhaft. Selbst wenn WM-Spitzenreiter Nico Rosberg davon ausgeht, die wahren Ferraris noch nicht gesehen zu haben.

Wahr ist: zwei Rennen, zwei Ausfälle. Zuerst Kimi Räikkönen in Australien mit einem Defekt am Turbolader, nun Vettel in Bahrain mit rauchendem Heck. Ferrari treibt seine Power Unit im Kampf gegen Mercedes an die Grenzen. Platz zwei von Räikkönen im zweiten Rennen zeigt aber, dass im Rennen damit auch einiges möglich ist.

Ein Einspritzdüsenteil hat Vettel womöglich gebremst. Das Teil soll in den Zylinder gefallen sein. «Wir müssen das Problem genau verstehen und davon lernen», betonte Vettel, ehe er den Flieger gen Heimat bestieg.