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Amnesty: Laxer Umgang mit Waffenlieferungen ermöglichte IS-Gräuel

Amnesty International macht jahrelange großzügige Waffenlieferungen an den Irak sowie wenig Kontrollen vor Ort für das umfangreiche Arsenal der Terrormiliz IS verantwortlich. Der IS nutze hauptsächlich von den irakischen Streitkräften erbeutete Waffen, hieß es von der Menschenrechtsorganisation. Diese stammten aus Ländern wie Russland, China, den USA sowie aus mehreren EU-Ländern, auch aus Deutschland, heißt es in dem Bericht. Amnesty-Waffenexperte Patrick Wilcken sprach von einem «Lehrbeispiel dafür, wie rücksichtsloser Waffenhandel Gräueltaten im großen Stil befördert.»