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Angeklagter verteidigt Geiselnahme im ICE

Im Prozess um eine Geiselnahme in einem ICE hat der Angeklagte die Tat gestanden und sich zugleich verteidigt. Er habe zwar sein Ziel nicht erreicht, ein politisches Zeichen zu setzen, aber er halte die Tat für gerechtfertigt, sagte der 24-Jährige vor dem Kammergericht Berlin. Die Anklage wirft dem Mann vor, im November 2014 im ICE von Berlin nach Hamburg den Zugchef mit vorgehaltener Schreckschusspistole gezwungen zu haben, ein Schreiben mit politischen Forderungen an die Bahnführung telefonisch weiterzugeben. Passagiere überwältigten ihn schließlich.