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Anwalt: Revision im Maskenmann-Fall verworfen

Anwalt: Revision im Maskenmann-Fall verworfen
Anwalt: Revision im Maskenmann-Fall verworfen
Patrick Pleul

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision im Maskenmann-Prozess um Überfälle auf Millionäre in Brandenburg verworfen.

Das sagte der Anwalt des Angeklagten, Axel Weimann, den Zeitungen «Märkische Allgemeine» (MAZ) und «Potsdamer Neueste Nachrichten». Der BGH hat die Entscheidung noch nicht veröffentlicht und äußerte sich nicht zu den Medienberichten.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte den Angeklagten im Juni vergangenen Jahres unter anderem wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei dem spektakulären Prozess war es um die Entführung eines Bank-Managers sowie um Überfälle auf eine Millionärsfamilie südöstlich von Berlin gegangen. Der angeklagte frühere Dachdecker, der zuletzt in Berlin gewohnt hatte, hatte die Vorwürfe in dem Indizienprozess bestritten. Die Revision hatten Verteidigung und Nebenklage eingelegt.

Der Täter hatte bei den Überfällen immer eine Art Imkermaske getragen, deswegen ist vom «Maskenmann-Fall» die Rede.