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Artenschwund: Studie rügt konventionelle Landwirtschaft

Artenschwund: Studie rügt konventionelle Landwirtschaft
Artenschwund: Studie rügt konventionelle Landwirtschaft
Philipp Schulze

Äcker in Deutschland bieten einer neuen Untersuchung zufolge immer weniger Arten einen Lebensraum.

Betroffen von dem Schwund seien Insekten, Vögel, Säugetiere, aber auch Pflanzen wie Wildkräuter, heißt es in dem Report, den der Europa-Abgeordneten Martin Häusling (Grüne) in Auftrag gegeben hatte. Gerügt wird darin die industrielle Landwirtschaft, die etwa mit dem Einsatz von Dünger und Pestiziden wie dem umstrittenen Glyphosat große Schäden anrichte. Auch gesetzlich gebe es Schlupflöcher zulasten des Naturschutzes, kritisiert der Bericht «Die (un-)heimliche Arten-Erosion». Das Artensterben geschehe leise, bilanziert Häusling.