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Athen: Schwierige Verhandlungen mit Gläubigern dauern an

Athen: Schwierige Verhandlungen mit Gläubigern dauern an
Athen: Schwierige Verhandlungen mit Gläubigern dauern an
Wolfgang Kumm

Die neue Runde der Gespräche Griechenlands mit den internationalen Geldgebern über das Reformprogramm soll mindestens bis Donnerstag weitergehen. Am Freitag wollen die Kontrolleure der Gläubiger aus Athen abreisen und die Eurogruppe informieren.

Die Euroland-Finanzminister treffen sich informell in Amsterdam, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT).

Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich Sparmaßnahmen im Umfang von 5,4 Milliarden Euro. Zudem wird am Rande auch über ein sogenanntes «Sparprogramm auf Vorrat» in Höhe von etwa drei Milliarden Euro gesprochen, berichtete übereinstimmend die griechische Finanzpresse. Dieses Reserve-Sparprogramm soll in Kraft treten, falls Athen das von den Gläubigern gesetzte Ziel eines primären Überschusses (ohne Schuldenbedienung) 2018 nicht erreichen sollte.

Vorrang haben jedoch nach Ansicht Athens die bereits vereinbarten Maßnahmen in Höhe von rund 5,4 Milliarden Euro. Über ein entsprechendes Gesetzesbündel zu einer Steuer- sowie einer Rentenreform mit diesen Sparvorhaben soll das Parlament in Athen erst kommende Woche oder sogar nach dem orthodoxen Osterfest am  1. Mai abstimmen, hieß es aus Kreisen der Regierung. Die Zeit drängt: Im Juli muss Athen EZB-Milliardenkredite zurückzahlen. Das Geld dafür hat Athen derzeit nicht.