DEL

Auch Eishockey-Nationalspieler fordern Ausländerreduzierung

Führende Nationalspieler haben sich für eine Ausländerreduzierung in der Deutschen Eishockey Liga ausgesprochen.
dpa
Nationalspieler
Auch Yasin Ehliz ist für eine Ausländerreduzierung in der DEL. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa
Düsseldorf.

„In jeder Mannschaft in der Liga wird so gedacht. Das würde nur helfen”, sagte Stürmer Yasin Ehliz von Red Bull München der Deutschen Presse-Agentur nach dem 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) bei der Düsseldorfer EG. Auch Marcel Noebels von den Eisbären Berlin äußerte sich am Wochenende entsprechend. „Das ist natürlich gut für die Deutschen. Wenn man auf die nächste Generation sieht, die jetzt nachkommt, wäre das sicherlich ein Vorteil”, sagte Noebels. Beide Stürmer gehören zum Olympia-Silberteam von Pyeongchang 2018.

Seit dem Deutschland Cup am vergangenen Wochenende in Krefeld gibt es eine Debatte über eine mögliche Reduzierung des Ausländerstellen schon zur neuen Saison. Stefan Schaidnagel, Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), hatte die DEL aufgefordert, schneller als geplant das Kontingent von aktuell neun Spielern pro Team und Spiel zu reduzieren. Damit sollen mehr Deutsche früh auf hohem Niveau spielen. Dies soll langfristig dem Nationalteam helfen. „So wie das beim Deutschland Cup angesprochen wurde – so denken viele. Auch hier in München”, sagte Ehliz nun.

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