„SABINE” HAT ZUGESCHLAGEN

Badestrand auf Wangerooge nach Sturmfluten fast komplett weg

Wo sonst 1400 Strandkörbe Platz finden, könnten derzeit nicht einmal 100 stehen: Sturmtief „Sabine” hat die Insel Wangerooge um ein entscheidendes Stück verkleinert.
dpa
Wangerooge
Der Strand ist weg: Die Nordseeinsel Wangerooge leidet schwer unter den Folgen von Sturmtief „Sabine”. Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken/dpa

Nach einer ungewöhnlichen Serie von Sturmfluten in Folge von Sturmtief „Sabine” ist der Badestrand auf Wangerooge größtenteils verschwunden. „80.000 Kubikmeter Sand sind weg von 100.000”, sagte Bürgermeister Marcel Fangohr am Donnerstag.

Ob der Sand für das gewohnte Bild vom rund einen Kilometer langen Traumstrand bis zum Sommer wieder aufgefüllt werden kann, ist ungewiss.

Normalerweise wird das, was in der Sturmflutsaison abgetragen wird, mit Sand aus dem Osten der Insel aufgefüllt. In den vergangenen Jahren waren das laut Bürgermeister je rund 50.000 bis 55.000 Kubikmeter Sand. Doch die Vorräte gingen zur Neige. Die Kurverwaltung hoffe darauf, zusätzlich etwas von Sandbänken entnehmen zu dürfen.

„So wie der Strand jetzt ist, können wir nicht mal 100 Strandkörbe hinstellen”, sagte Fangohr. Rund 1400 stünden dort normalerweise zur Hauptsaison. Aktuell trenne eine Abbruchkante von stellenweise bis zu vier Metern die Promenade vom Strand. Ab Mitte März sollen die Laster mit Sand rollen, um den Strand wieder aufzuschütten. „4000 Touren über sechs Wochen.”

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